Verkehrssicherheit in der Innenstadt verbessern
Hartnäckig am Ball bleiben

Sendenhorst -

Auch wenn die Situation schwierig und die Zuständigkeit nicht bei der Stadt läge, forderten die Fraktionen im Mobilitätsausschuss in Sachen Sicherheit am Fußgängerüberweg in Höhe des Rathauses am Ball zu bleiben und auf weitere Maßnahmen hinzuwirken.

Donnerstag, 04.03.2021, 05:19 Uhr
Wenn man von östlicher Seite an den Fußgängerüberweg heranfährt, gilt dort Tempo 50. Das möchten die politischen Vertreter im Mobilitätsausschuss geändert wissen.
Wenn man von östlicher Seite an den Fußgängerüberweg heranfährt, gilt dort Tempo 50. Das möchten die politischen Vertreter im Mobilitätsausschuss geändert wissen. Foto: Josef Thesing

Die Verkehrssituation in der Innenstadt ist wahrlich nicht zufriedenstellend, darin waren sich Verwaltung und Politik einig, als sie im Mobilitätsausschuss über die Situation am Fußgängerüberweg sprachen, der vom Rathausplatz Richtung Neustraße führt. „Das ist dort alles sehr eng“, weiß auch Bauamtsleiter Daniel Fühner . Auch der schmale Bürgersteig vor dem Osteingang des Rathauses, der für den barrierefreien Zugang zu Rathaus genutzt werde, bereite immer wieder Probleme.

Doch, so unterstrich die Verwaltung, bestehe für die Stadt keine Möglichkeit, dort selbstständig tätig zu werden und etwa den Zebrastreifen weiter abzusichern, weil es sich um eine Landesstraße handele, für die die Stadt nun einmal nicht zuständig sei. Und sowohl Straßen NRW als auch der Kreis, so wurde in der Tischvorlage ausgeführt, sähen keine Handlungsnotwendigkeit (wir berichteten).

Dennoch forderten die Fraktionen im Mobilitätsausschuss, am Ball zu bleiben. Es sei schon wichtig, dass der Zebrastreifen von beiden Seiten nur mit 30 Stundenkilometern angefahren werden dürfe, fordert Rita Post für die CDU. Bislang gilt von Osten 50 und von Westen (von der Kirche aus) 30. „Vielleicht kann man ja auch die Beschilderung für den Überweg deutlicher hervorheben“, überlegte Timo Lütke Verspohl (SPD) „Uns sind die Zwänge an dieser Stelle bekannt. Aber es ist wichtig, dass die Verwaltung beharrlich bleibt.“ Außerdem forderten die Fraktionen, dass dort mehr durch die Polizei kontrolliert wird.

Es gebe aber auch weitere Stellen im Stadtgebiet, an denen mehr Sicherheit vonnöten wäre, so Rita Post und dabei verwies sie als Beispiel auf die Situation am Krankenhaus, wo an einer Stelle die Tempo-30-Beschränkung und der separate Radweg gleichzeitig enden. Dabei brachte sie auch die Überlegung ins Spiel, dass auch Lärmbelästigung durch schneller fahrende Autos ein Grund sein könnte, eine weitere Tempo-30-Zone einzurichten. „Bei den eng bebauten Straßen in der Innenstadt könnte das doch auch ein Argument sein, um eine durchgehende 30-Zone in der Innenstadt hinzubekommen“, forderte sie die Verwaltung auf hartnäckig zu bleiben.

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