Neuer Sportplatz und erste Ausflüge
Nach dem Krieg ging’s aufwärts

Sendenhorst -

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs lebte der Vereinsfußball in Sendenhorst schnell wieder auf. Doch zunächst musste der neue Platz am Westtor hergerichtet werden. Daran beteiligten sich viele Helfer und Förderer. Und dann gab es auch bald die ersten Mannschaftsfahrten. Von Josef Thesing
Freitag, 05.03.2021, 14:50 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.03.2021, 14:50 Uhr
Das Bild stammt aus der Saison
Das Bild stammt aus der Saison Foto: SG Sendenhorst
Im Zweiten Weltkrieg ist Sendenhorst von kriegerischen Auseinandersetzungen weitgehend verschon geblieben. „Erstaunlich“ ist aus Sicht von Helmut Haarmeyer, Bernhard Havers und Martin Haake, die die Geschichte von 100 Jahren SG-Fußball aufarbeiten, dass es zwar einige Bilder und Unterlagen aus dieser Zeit gebe, es generell aber schwierig sei, diese Jahre aufzuarbeiten, da es kaum Berichte in den damaligen Zeitungen gegeben habe. In den Kriegsjahren hätten zwar noch ein paar Spiele stattgefunden, aber ausschließlich von Jugendmannschaften. 1944 wurde aber auch dieser Sportbetrieb eingestellt. Baracken auf dem Sportplatz Der Sportplatz wurde nach dem Kriegsende in Sendenhorst, das auf den Karsamstag 1945 datiert, mit Baracken zur Unterbringung der Münsteraner Gebietsführung der Hitlerjugend und einigen Abteilungen des Generalkommandos aus Münster besetzt.
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