Kleingarten-Boom in der Pandemie
Ein grünes Stück Gemeinschaft

Sendenhorst -

Es ist noch gar nicht so lange her, da musste der Sendenhorster Kleingärtnerverein „Zur Rose“ einiges tun, um neue Mitglieder zu gewinnen. In Zeiten, in denen Urlaub in der Ferne oft nicht unbeschwert möglich ist, hat sich das geändert. Mittlerweile führt der Verein sogar eine Warteliste. Von Nicole Evering
Samstag, 01.05.2021, 07:57 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 01.05.2021, 07:57 Uhr
Annette Kaiser und Helmut Jarosch am Eingangstor zur Sendenhorster Kleingartenanlage: Der Verein ist im Herbst 1955 von Bernhard Rose gegründet worden.
Annette Kaiser und Helmut Jarosch am Eingangstor zur Sendenhorster Kleingartenanlage: Der Verein ist im Herbst 1955 von Bernhard Rose gegründet worden. Foto: Nicole Evering
Die Vögel zwitschern, die Bienen summen, die Tulpen blühen. Ein paar Kinder schaukeln an diesem sonnigen Tag auf dem kleinen Spielplatz. In den Gärten sind die Erwachsenen damit beschäftigt, Unkraut zu zupfen, Beete zu harken und das erste Gemüse einzusäen. Der Frühling, das merkt man ganz deutlich, hat Einzug gehalten in der Sendenhorster Kleingartenanlage. 66 Jahre ist es in diesem Oktober her, dass Bernhard Rose den Verein gegründet hat, der auch nach ihm benannt worden ist. Es hat sich einiges getan in diesen Jahrzehnten, baulich und personell. Eines ist aber immer gleichgeblieben: Die Gemeinschaft steht an erster Stelle. Schwierig in Zeiten wie diesen, wo möglichst jeder für sich bleiben soll. Regelmäßig werden sonst auf dem Gelände, das etwas versteckt gleich hinter der Bahnlinie liegt, Sommerfeste gefeiert. Auch das Reibekuchenessen am Ende der großen Ferien hat eine lange Tradition. All das muss derzeit ausfallen.
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