Telgte
Konzertreihe mit eigener Note

Samstag, 16.04.2011, 12:04 Uhr

Telgte - Bei der Kammerkonzertreihe setzt der Kultur-Freundeskreis auch in der kommenden Saison auf ein vielseitiges Programm, das die Besucher nicht überall zu hören bekommen. Gleich zu Beginn der Spielzeit am 25. September werden die Violoncellisten Norbert Anger und Arthur Hornig einen Kammermusikabend gestalten. „Ein Duo mit zwei Celli ist im Konzertleben selten“, weiß Tobias Köhler , der künstlerische Leiter der Musikreihe.

Die Kammerkonzerte standen auch im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Kultur-Freundeskreises. „Die vergangene Saison war sehr erfolgreich“, so der Vereinsvorsitzende Ulrich Michael im Anschluss gegenüber den WN. Als ein Highlight außerhalb des regulären Programms bezeichnete er den Auftritt des Landesjugendchores im November in der Clemenskirche.

Die leicht sinkende Zahl der Abonnenten kann der Verein zum großen Teil durch den Verkauf von Einzelkarten auffangen, „aber eben nicht vollständig“. Deswegen sähen sich die Mitglieder in der Verantwortung, in ihrem privaten Umfeld den Konzertbesuch anzukurbeln, erklärte Michael.

Der Kultur-Freundeskreis ist ständig bemüht, auch Kindern ein Veranstaltungsangebot zu machen. In der vorigen Saison gelang das mit dem Pindakaas-Quartett. Jetzt bemüht er sich laut Michael um eine Kinderoper der Städtischen Bühnen Münster . Die Realisierung hänge von den finanziellen Möglichkeiten ab.

In der nächsten Saison fällt auch das Duo Saitenschlag aus dem klassischen Konzertrahmen heraus, denn Karoline Kumst und Simon Etzold bieten die reizvolle Kombination von Marimbaphon und Gitarre. Ein Konzert mit Marimbaphon sei seit Jahren vom Telgter Publikum immer wieder gewünscht worden, so Tobias Köhler. Termin: 23. Oktober.

Sehr ungewöhnlich ist darüber hinaus das Streichquartett „Violons Vivants“, das aus vier Geigen besteht und am 11. Dezember in Telgte zu Gast ist.

Ganz klassisch sind ein Klavierabend, ein Klaviertrio, ein Duo Flöte-Klavier und ein Bläserquintett. Bei diesen Besetzungen hat Köhler Wert auf eine möglichst interessante Zusammenstellung der Programme gelegt.

Im Herbst will der Kultur-Freundeskreis wieder eine Opernfahrt anbieten, die Helma Brinck vorbereitet. Ziel soll dieses Mal das Musiktheater Gelsenkirchen sein, zu dem Sven Reimann Kontakte hat. Da es mit dem Schauspielhaus Bochum kooperiert, will der Verein erstmals auch eine Theaterfahrt dorthin organisieren. „Hierfür müssen wir noch das Programm der nächsten Spielzeit abwarten“, sagte Ulrich Michael.

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