Telgte
Neuer Krankenhauspfarrer am Rochus

Samstag, 12.11.2011, 16:11 Uhr

Er kannte das Rochus-Hospital schon, hatte dort Mitglieder aus seiner bisherigen Gemeinde St. Mauritz in Münster besucht. „Sie waren hier gut aufgehoben, umsorgt und geschützt.“ Die Atmosphäre im Rochus-Hospital hat bei Pater Hans-Ulrich Willms einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Jetzt ist der 68-Jährige neuer Krankenhauspfarrer in der Telgter Psychiatrie. Willms gehört der Ordensgemeinschaft der Heiligsten Herzen Jesu und Mariens an, in Deutschland bekannt unter „Arnsteiner Patres“.

Therapie und Seelsorge ergänzten sich und seien gleichermaßen heilsam für die Seele, so Willms. Für ihn sei die Tätigkeit im Rochus-Hospital nach einer Vielzahl von Lebensstationen noch einmal eine neue Herausforderung. Er wolle auch dem Gesundheitswahn entgegentreten mit der „therapeutischen Botschaft unseres Glaubens: Hauptsache, von Gott geliebt“. Das Klima der gegenseitigen Wertschätzung ziehe sich am Rochus-Hospital durch bis zum Bauernhof und den Reinigungskräften, hat der Geistliche in den ersten Wochen festgestellt.

In den vergangenen zehn Jahren war Hans-Ulrich Willms Pfarrer in St. Mauritz Münster. Er stammt aus einem Dorf in der Vulkaneifel und ist seit 1969 Priester.

In der psychiatrischen Fachklinik ist Willms Nachfolger von Wilfried Küppers , der das Haus schon vor einigen Monaten verlassen hatte. „Wir sind froh, dass unser Seelsorgerteam nun wieder komplett ist“, sagte Geschäftsführer Volker Hövelmann . Die seelsorgliche Begleitung der Patienten sei der Krankenhausleitung sehr wichtig, betonte Hövelmann. Neben Willms gehören Diakon Hans-Josef Rossi, Schwester Agnes und der evangelische Pastor Duchow zum Team. In den Monaten der Vakanz hatte Pfarrer Bruno König viel am Rochus-Hospital ausgeholfen, der sich ansonsten um die Ordensschwestern im Konvent Maria Hilf kümmert.

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