Die Arbeitswelt in Bildern und Texten
Gymnasium auf der Suche nach Kooperationspartnern für Berufsorientierung

Telgte/Westbevern -

Elektronische Post vom Gymnasium haben viele Unternehmen und Betriebe in Telgte und Westbevern bekommen. Für ein berufsorientierendes Projekt mit dem Titel „Hand-Arbeit Bild-Werk“ ist die zuständige Lehrerin Gabriele Bernhard auf der Suche nach Kooperationspartnern.

Donnerstag, 12.01.2012, 12:01 Uhr

Die Arbeitswelt in Bildern und Texten : Gymnasium auf der Suche nach Kooperationspartnern für Berufsorientierung
Gabriele Bernhard ist für das berufsorientierende Projekt am Gymnasium zuständig. Foto: Große Hüttmann

„Wir glauben, dass konkrete Erfahrungswerte der Jugendlichen in den vielfältigen Bereichen alltäglicher beruflicher Arbeit von hoher und nachhaltiger Wirkung für die künftigen beruflichen Entscheidungsprozesse der Betroffenen sind“, sagt die Pädagogin. Ihr Ansatz daher: Die Gymnasiasten sollen Einblicke und Orientierung durch den Kontakt zu jugendlichen Auszubildenden bekommen.

„Unsere Schülerinnen und Schüler möchten einen Tag im jeweiligen Unternehmen einzelne Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen begleiten, ihnen über die Schulter schauen, die konkreten Arbeitszusammenhänge so kennenlernen und sie zudem im Bild festhalten“, sagt die Lehrerin. Anschließend soll das Erlebte in der Schule mit Hilfe gestalterischer Überarbeitungen, etwa durch Fotoreportagen, digitale Bildbearbeitungen und dokumentierende Zeichnungen, so aufbereitet werden, dass die jeweiligen besonderen handwerklichen Fertigkeiten und Prozesse leicht verständlich und für andere Schüler schnell nachvollziehbar sind.

Denkbar ist nach Ansicht von Gabriele Bernhard auch die Einrichtung einer digitalen Landkarte des Telgter Modells, auf der die Teilnehmer des Projektes statt mit abstrakten Logos durch diese anschaulichen Erlebnisbilder ihr Unternehmen darstellen.

Damit das gelingt, sollten die teilnehmenden Betriebe bereit sein, einzelnen Schülern oder kleinen Gruppen für wenigstens einen Tag die Tür ihres Unternehmens zu öffnen und ihnen geeignete Ansprechpartner zuzuordnen, die während ihrer Arbeit begleitet werden dürften.

Starten soll das Projekt bereits Anfang Februar. Interessierte Betrieb werden gebeten, sich schnellstmöglich per E-Mail bei ­ga-ber.MSMG@t-online.de zu melden. Die Einzelheiten sollen anschließend abgestimmt werden.

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