Närrisches Blut hält warm
Interview mit dem neuen Stadtprinzen „Heinz III. von Blaulicht und Bike“

Telgte -

Dass er ein Vollblut-Karnevalist ist, das hat Prinz „Heinz III. von Blaulicht und Bike“ bereits bei der Herrensitzung der KG „Schwarz-Gold“ am vergangenen Wochenende bewiesen. Neben dem Karneval sind Heinz Hunewinkel seine Familie und sein Motorrad, eine echte Harley Davidson, sehr wichtig. Über seine närrischen Ursprünge, die Session 2012 sowie über seine Beziehung zum Karneval sprach unser Redakteur Andreas Große Hüttmann mit dem neuen Prinzen.

Sonntag, 15.01.2012, 08:01 Uhr

Närrisches Blut hält warm : Interview mit dem neuen Stadtprinzen „Heinz III. von Blaulicht und Bike“
Der neue Stadtprinz Heinz Hunewinkel und seine Harley Davidson. Foto: Große Hüttmann

Haben Sie närrisches Blut in den Adern?

Heinz Hunewinkel : Ich denke schon, denn die grauen Monate Januar und Februar können mir nichts anhaben. Ich bin ja durch den Karneval und damit das Zusammensein und Feiern mit meinen Freunden im Verein von der Tristesse dieser Monate abgelenkt. Närrisches Blut hält außerdem warm.

Was hat Sie bewogen, vor mittlerweile rund zehn Jahren Mitglied der KG zu werden?

Hunewinkel: Beim Prinzenfrühschoppen 2002, also vor genau zehn Jahren, bin ich als Abordnung der münsterischen KG „Witte Müse“ zur KG „Schwarz Gold“ gekommen und dort in die Fänge von Paul Möllers geraten, der mich prompt den Aufnahmeantrag unterschreiben ließ.

Im vergangenen Jahr wurden Sie Senator. Ist das eine besondere Ehre gewesen?

Hunewinkel: Natürlich! Ich war überrascht, fühlte mich geehrt und bin sehr stolz darauf, dem Senat anzugehören.

Hand aufs Herz: Haben Sie sofort zugesagt, als man Sie gefragt hat, ob Sie sich vorstellen können, Prinz zu werden?

Hunewinkel: Ich habe tatsächlich sofort zugesagt, da ich ja schon einige Male im Elferrat war und mir immer sehr gefiel, was dort unternommen wurde. Somit hatte ich schon insgeheim den Wunsch, selbst einmal Prinz zu werden.

Was haben Sie sich für die Session vorgenommen?

Hunewinkel: Ich möchte zusammen mit meinem Elferrat, den Elferratsfrauen und den Mitgliedern der KG „Schwarz-Gold“, Freunden und Gästen bodenständigen Telgter Karneval feiern, frei nach meinem Motto: „Lachen bis der Arzt kommt, tanzen bis zu wunden Füßen, singen bis zu heiseren Kehlen, das soll uns in dieser Session nicht fehlen.“

Sind Sie ein Typ, der quasi auf „Knopfdruck“ fröhlich sein kann?

Hunewinkel: Wenn mir mal eine Laus über die Leber gelaufen ist, dauert es schon ein bisschen, bis ich wieder lachen kann. Aber gerade meine Familie weiß, wie sie das hinkriegen kann.

Bereits bei der Herrensitzung war zu merken, dass Ihnen Ihre Familie wichtig ist. Wie hat die Ihr neues Amt aufgenommen?

Hunewinkel: Sie war und ist begeistert und meint, dass wir die Session zusammen richtig gut meistern werden. Darauf kann ich mich auch voll und ganz verlassen.

Was sagen die Kollegen bei der Polizei ?

Hunewinkel: Zurzeit werde ich in den Fluren und den Zimmern unseres Dienstgebäudes in Warendorf immer mit „De Prinz kütt“ begrüßt, natürlich mit einem leichten Schmunzeln.

Was wünschen Sie sich für die Session und Ihr Amt als Stadtprinz?

Hunewinkel: Lachende, fröhliche Karnevalisten auf gut besuchten Veranstaltungen unserer KG „Schwarz-Gold“ und ein gutes Gelingen bei den gegenseitigen Besuchen anderer befreundeter Vereine. Mein großer Wunsch ist es, zusammen mit meinem Elferrat alle Altersgruppen – von den Kindergartenkindern bis hin zu den Senioren – karnevalistisch zu erreichen. Ich grüße in diesem Zusammenhang alle Telgter Karnevalisten und solche, die es werden wollen, abschließend mit einem dreifachen „Mok wie, jau!“

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