Ansteckende Spielfreude
Rund 450 Besucher bei der Irish Folk Night im Bürgerhaus

Telgte -

Zwei irische Bands standen auf dem Programm des Bürgerhauses, doch am Ende waren es drei Auftritte: Eine gemeinsame Session nahm nach dem regulären Programm von Five Alive ’O und Craic die Form einer After-Show-Party an und war am Tag von St. Patrick der Höhepunkt der Irish Folk Night. „Dabei war die Stimmung von Anfang an super“, sagte Simone Thieringer aus dem Kulturbüro der Stadt Telgte. Als Organisatorin freute sie sich über den gelungenen Abend, „denn wenn man die Bands ein bis zwei Jahre im Voraus buchen muss, ist das immer ein gewisses Risiko“.

Sonntag, 18.03.2012, 14:03 Uhr

Ansteckende Spielfreude : Rund 450 Besucher bei der Irish Folk Night im Bürgerhaus
Nicht nur die Band und die Fans haben ihren Spaß. Auch Patrick Schady ist glücklich: Die Irish Folk Night fällt genau auf seinen Namenstag. Foto: Wälz

Der Opener Craic war die Überraschung der Show. Mit seinem irischen Slang verblüffte der aus Arnsberg stammende Sänger Mario Kuzyna selbst Muttersprachler im Publikum. Die Spielfreude der drei Musiker war ansteckend. So dauerte es nicht lange, bis sich hier und da unter den 450 Anwesenden Grüppchen zusammenfanden, die mitklatschten und tanzten. Mit Gitarre, Geige, Mandoline und Gesang brachten Kuzyna, Béatrice Herrmann und Torsten Hahne einen authentischen irischen Sound auf die Bühne. „Wir treten nicht überall auf“, sagte Hahne im Gespräch mit unserer Zeitung, „denn wir sind keine Party-Band. Am liebsten spielen wir traditionellen Folk, ohne viel Technik, und das muss zu der Erwartung des Publikums passen.“ Daher tingelt das Trio durch Irish Pubs in ganz Deutschland und ist auch mal in Frankreich oder den Niederlanden zu Gast. Dass nach den Zugaben von Craic der Abend noch nicht zu Ende war, daran ließen Fife Alive ’O von der ersten Note an keinen Zweifel aufkommen. Mit zwei Geigen, dem irischen Dudelsack Uilleann Pipe, Gitarre, Bass und der irischen Trommel Bodhrán brachten Sänger Sean Reeves und seine sechs Musiker einen vollen Sound und eine eindringliche Präsenz auf die Bühne. Nicht nur Folkfans kamen auf ihre Kosten. „Zuhause würde ich mir kaum eine Irish Folk-CD einlegen, aber als Live-Musik ist das spitze“, kommentierte Phillip Moss stellvertretend für alle, die einfach nur klasse Musik hören, die Atmosphäre genießen und sich unterhalten wollten. Mehr Bilder zum Thema in den Fotogalerien auf www.wn.de

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