72. Krippenausstellung
„Kommt, sagt es allen weiter“

Telgte -

Vom 18. November bis 2. Februar ist im Museum Religio die 72. Telgter Krippenausstellung zu sehen. Sie steht unter dem Motto „Kommt, sagt es allen weiter“. Die Darstellungen von der Geburt Christi werden erstmals seit 30 Jahren wieder im historischen Gebäudetrakt des Museums gezeigt.

Samstag, 10.11.2012, 16:11 Uhr

72. Krippenausstellung : „Kommt, sagt es allen weiter“
Mehr Krippen auf weniger Fläche: Dieses Kunststück hat Dr. Thomas Ostendorf für die in der kommenden Woche beginnende Ausstellung geschafft. Auf unserem Bild richtet er die Figuren von Ruth Zarfl aus Dortmund aus. Foto: Greife

Fast 50 Jahre lang fand sie immer dort statt; erst als 1983 der Anbau fertig war, zog die Krippenausstellung in neue Räume um. Ab diesem Jahr sind die künstlerischen Darstellungen der Geburt Christi erstmals wieder im ältesten Gebäudetrakt des Museums Religio zu sehen, wenn man so will an ihrem angestammten Platz.

„Die Räume sind stimmungsvoller“, findet Museumsleiter Dr. Thomas Ostendorf angesichts von viel Holz. Aber sie sind eben auch kleiner: Die Neukonzeption des Museums brachte es mit sich, dass für die Sonderschauen nur noch 330 Quadratmeter zur Verfügung stehen, 180 weniger als bisher. Trotzdem gelang es Ostendorf, für die 72. Ausstellung die Anzahl der Krippen auf 128 gegenüber dem Vorjahr sogar noch leicht zu steigern.

Unter dem Motto „Kommt, sagt es allen weiter“ sind die Arbeiten vom 18. November bis 2. Februar zu sehen. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung ist am Samstag, 17. November, um 15 Uhr in der Clemenskirche. Sprechen wird dort unter anderen Landrat Dr. Olaf Gericke . Michael Schmitt sitzt an der Orgel. Im Anschluss besteht eine erste Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen.

„Viele haben sehr nah am Thema gearbeitet“, so Ostendorf über die Aussteller. Zu den Besonderheiten gehören eine sehr große Krippe des Warendorfer Tierarztes Dr. Josef Hauk mit nazarenischen Figuren, eine Leihgabe des Generalmutterhauses der „Schwestern vom armen Kinde Jesus“ aus dem Jahr 1870, die das Museum gerne erwerben möchte, und eine Trickfilmarbeit der Karl-Wagenfeld-Realschule Münster .

Viele der rund 120 Krippenkünstler kommen aus der Region, und auch einige Telgter stellen wieder aus: Mechthild Arens, Christoph Düsterhues, Josef Fennenkötter, der Freundeskreis Zentralamerika beteiligt sich mit einer Krippe aus Guatemala, Inge Heske, Brigitte Lange-Helms, eine Klasse der Marienschule, Irmgard Nölkenbockhoff, Gert Salzmann, die Spielgruppe von Julia Hebben, Margret Unnewehr und Dr. Heinz Stratmann, der erstmals dabei ist und das Geschehen in Bethlehem mit Zigarrenhülsen interpretiert.

Im Rahmenprogramm der Krippenausstellung gibt es wieder eine Fülle von Veranstaltungen. Dazu zählen öffentliche Führungen ebenso wie Vorträge. Die Reihe startet am 27. November um 19 Uhr. Dann wird der Steinmetz Christoph Düsterhues in seiner Werkstatt an der Warendorfer Straße darüber berichten, wie er Krippen anfertigt.

Am Schlusstag der Ausstellung, dem Fest Mariä Lichtmess, werden die Krippenpreise verliehen.

 

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