Projekt des Heimatvereins
Neuer Mosaikstein der Stadthistorie

Telgte -

Ein neuer Arbeitskreis des Heimatvereins will unter der Überschrift „Lebensgeschichte ist Stadtgeschichte“ Interviews mit älteren Bürgerinnen und Bürgern führen. Diese Gespräche sollen anschließend zu Papier gebracht werden, um so ein Stück Familiengeschichte dauerhaft zu sichern.

Donnerstag, 20.12.2012, 18:12 Uhr

Der Heimatverein ging mit diesem Projekt schon länger schwanger, hatte es aber erst mal wegen diverser anderer Vorhaben nach hinten geschoben. Jetzt soll es etwas werden: Ein neuer Arbeitskreis will unter der Überschrift „Lebensgeschichte ist Stadtgeschichte“ Interviews mit älteren Bürgerinnen und Bürgern führen. Diese Gespräche sollen anschließend zu Papier gebracht werden, um so ein Stück Familiengeschichte dauerhaft zu sichern.

„Der Arbeitskreis hat sich vorgenommen, ein neues Kapitel in der Erforschung der Geschichte unserer Stadt aufzuschlagen“, sagt Dr. Thomas Müller vom Heimatvereinsvorstand. Die Interviews sollen nach einer gewissen Struktur geführt werden, aber trotzdem nicht streng nach Fragenkatalog. Auf diese Weise entstehe ein Stück „Oral History“, das als weiterer Mosaikstein das historische Gesamtbild Telgtes ergänze.

Die Arbeitsgruppe will nun zunächst die Themenfelder benennen, die angesprochen werden sollen, um dann spätestens im Frühjahr mit den Interviews zu beginnen. Franz-Josef Schlüter , Manfred Köper, Josef Picker, Wolfgang Engbert und Hans-Gerd Brüggemann sind bislang diejenigen, die diese Gespräche mit Telgtern führen wollen. Thomas Müller glaubt nicht, dass es schwierig wird, genügend ältere Bürgerinnen und Bürger zu finden, die bereit sind, ihre Lebensgeschichte zu erzählen.

Der Heimatverein ist so ehrgeizig, dass er die Themenfelder nach einer gewissen Zahl an Interviews auch wissenschaftlich evaluieren lassen möchte. Hierfür wird eine Kooperation mit der Universität Münster oder dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe angestrebt. So könne eine neue wissenschaftlich belastbare Quelle Telgter Stadtgeschichte entstehen, blickt Müller voraus. Und schließlich sollen die Gespräche hinterher auch in angemessener Form veröffentlicht werden.

Da hat sich der Heimatverein einiges vorgenommen. „Aber: Ohne Beginn kein Ende“, so Thomas Müller. Für jedwede Unterstützung sei man dankbar.

Eine erste Anschubfinanzierung für die Realisierung hat der Heimatverein von der Vereinigten Volksbank erhalten.

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