Sozialdienste in Krankenhäusern
Neues Gesetz wirft praktische Fragen auf

Telgte -

Mit rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand in der Geriatrischen Reha-Klinik eine Informationsveranstaltung für Sozialdienste statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen aus Münster und den umliegenden Kreisen waren angereist, um sich über die Herausforderungen zu informieren, die sich aus dem Pflegeneuausrichtungsgesetz für die tägliche Arbeit ergeben.

Donnerstag, 20.12.2012, 12:12 Uhr

Sozialdienste in Krankenhäusern : Neues Gesetz wirft praktische Fragen auf
Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sozialdiensten interessierten sich für den Vortrag von Monika Brüggenthies vom Caritasverband für die Diözese Münster. Foto: Maria Frieden

Annette Albers , Leiterin des Sozialdienstes in „Maria Frieden“, und die Ärztliche Direktorin Dr. Barbara Elkeles hatten Monika Brüggenthies vom Caritasverband für die Diözese Münster als Referentin eingeladen.

Zum Hintergrund: Ende Juni wurde das Pflegeneuausrichtungsgesetz vom Bundestag verabschiedet. Das Gesetz zielt insbesondere auf eine bessere Berücksichtigung der Bedürfnisse demenzerkrankter Menschen in der sozialen Pflegeversicherung. Neben erhöhten finanziellen Leistungen in der ambulanten Pflege können künftig auch ambulante Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen individueller gestaltet werden. Weitere Kernpunkte des Gesetzes sind die Förderung neuer Wohnformen und eine bessere medizinische Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen. „Dabei ist jedoch vieles noch ungeklärt“, erläutert Annette Albers.

Offen sei zum Beispiel, wie sich einige der Neuerungen im Gesetz in die tägliche Praxis umsetzen lassen. „Zudem äußerten viele Teilnehmer den Wunsch, eine solche Informationsveranstaltung zu wiederholen; vielleicht im kommenden Jahr, wenn die Auslegungen der Gesetzeslage fortgeschritten und die Erfahrungen mit der Umsetzung gewachsen sind“, so Annette Albers.

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