Boge und Hugenroth referierten über aktuelle Themen bei der CDU-Seniorenunion
Kommunalpolitik im Schnelldurchgang

Telgte -

Einen Par­force­ritt durch die wichtigsten Themen der Kommunalpolitik absolvierten am Montagnachmittag die Mitglieder der CDU-Seniorenunion. Als Experten dafür hatte der Vorsitzende Herbert Niehaus Christoph Boge und Bernd Hugenroth, die beiden Vorsitzenden der Ortsunionen, gewinnen können.

Dienstag, 15.01.2013, 09:01 Uhr

Auf Einladung von Herbert Niehaus (Mitte) referierten Christoph Boge (l.) und Bernd Hugenroth am Montagnachmittag vor der Seniorenunion über aktuelle kommunalpolitische Themen.
Auf Einladung von Herbert Niehaus (Mitte) referierten Christoph Boge (l.) und Bernd Hugenroth am Montagnachmittag vor der Seniorenunion über aktuelle kommunalpolitische Themen. Foto: Große Hüttmann

Einen Par­force­ritt durch die wichtigsten Themen der Kommunalpolitik absolvierten am Montagnachmittag die Mitglieder der CDU-Seniorenunion. Als Experten dafür hatte der Vorsitzende Herbert Niehaus Christoph Boge und Bernd Hugenroth , die beiden Vorsitzenden der Ortsunionen, gewinnen können. Ob das Thema Feuerwehr, Einzelhandelsstandort Orkotten, Sekundarschule, Windkraft oder Grundschulstandort Westbevern: Die „heißen Eisen“ standen dabei vor allem im Fokus.

„Wir können nur hoffen, dass die bauliche Umsetzung des Hauptstandortes der Wehr an der Alverskirchener Straße möglichst zügig erfolgen kann“, sagte Christoph Boge. Für seine Fraktion sei die Vermeidung möglicher Klagen wichtig, insofern solle die Stadt auch zu freiwilligen Kompromissen beim Thema Lärmschutz bereit sein. Ein dickes Lob hatte er für die Feuerwehr: „Wir können froh sein, dass wir sie haben.“

Deutlich machte er auch, dass die CDU die Konzentration von Einzelhandel im östlichen Orkotten mittrage, allerdings ohne eine nennenswerte Ausweitung der Flächen. Und bezüglich der Sekundarschule sah er Telgte auf einem guten Weg, ein komplettes Schulangebot vor Ort zu erhalten.

Ein Raunen war zu vernehmen, als Bernd Hugenroth auf das Thema Windkraft in Vadrup einging und erzählte, dass Flächeneigentümer, auf deren Areal eine solche Großanlage errichtet werde, mit jährlichen Einnahmen von 20 000 bis 30 000 Euro für ein etwa 1000 Quadratmeter großes Areal rechnen könnten. Wunsch der CDU sei es, dass sich die Grundeigentümer bei dieser Angelegenheit zusammenschließen würden und es zu keinem Gegeneinander käme. Auch befürwortete er ganz deutlich das Modell eines Bürgerwindparks, bei dem letztlich alle die Möglichkeit hätten, etwas an der Nutzung Erneuerbarer Energien zu verdienen.

„Es muss die beste pädagogische Lösung gefunden werden“, sagte er bezüglich der Diskussion über den Grundschulstandort Westbevern und erinnerte noch einmal an den Vorstoß der Christdemokraten, einen jahrgangsübergreifenden Unterricht als dritten Weg zu prüfen.

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