Abschlussveranstaltung
Telgte@work: Alle Seiten profitieren

Telgte -

Eine positive Bilanz von „Telgte@work“ zog die Schulleiterin der Clemensschule, Gertrud Gräfin von Plettenberg, bei der Abschlussveranstaltung in der Aula des Schulzentrums. Durch den fruchtbaren Dialog sei es zu einer engen Kooperation von Wirtschaft und Schule gekommen, von der alle profitieren: Betriebe, Schule und Schüler.

Freitag, 22.03.2013, 08:03 Uhr

Schülerinnen, die im St. Clemens-Wohnstift ein Praktikum gemacht haben, zeigten eine Konzentrationsübung, die sie im Seniorenheim kennengelernt hatten. Und alle machten mit.
Schülerinnen, die im St. Clemens-Wohnstift ein Praktikum gemacht haben, zeigten eine Konzentrationsübung, die sie im Seniorenheim kennengelernt hatten. Und alle machten mit. Foto: Wälz

Während einer intensiven Vorbereitungsphase werden die Schüler der Klassen 8 bis 10 durch mehrere Praktika auf die Vielfalt der Betriebe im Berufsleben vorbereitet. Etwa 90 Firmen aus Telgte und dem näheren Umland beteiligen sich an der Kooperation mit der Clemensschule . Als Vertreterin der Wirtschaft sprach Magdalena Münstermann , Initiatorin des Telgter Modells, den Schülern Mut zu: „Baut die Stärken aus, die ihr habt!“ Angesichts einer lebendigen Ausstellung mit liebevoll aufbereiteten Stellwänden und Infotischen, an denen die Schülerinnen und Schüler ihre Erlebnisse in den Betrieben präsentierten, sprach sie ein Lob für die Ausgestaltung aus: „Es ist begeisternd, was ihr auf die Beine gestellt habt.“

Schülerinnen, die sich für ein längeres Praktikum im St. Clemens-Wohnstift entschieden hatten, zeigten den Besuchern eine Konzentrationsübung und regten zum Mitmachen an. Sie hatten in dem Altenheim Biografiearbeit betrieben und mit verschiedenen Gegenständen Bewohner zu Gesprächen über vergangene Zeiten ermutigt. „Einige kamen dabei richtig ans Erzählen“, erinnerte sich Michelle Pentrop stolz.

Zahlreiche Eltern besuchten die Veranstaltung und informierten sich über die Erfahrungen der Praktikanten in der Arbeitswelt. An einem Getränkestand konnten die Besucher Cocktails erwerben, aus gutem Grund: Der Getränkestand selbst war als Übungsfirma ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 ausgetüftelt hatten. „Am Anfang stand ein Brainstorming, bei dem wir uns auf ein Produkt geeinigt und unsere Zielgruppe festgelegt haben“, berichtete Lars Greshake , „Wir haben uns dafür entschieden, einmal wöchentlich in der großen Pause Cocktails für einen Euro an unsere Mitschüler zu verkaufen.“ Christine Neufeld ergänzte: „Nachdem das Konzept stand, haben wir die Genehmigung der Schulleitung eingeholt, einen Kredit in Höhe von 75 Euro beantragt und einen Probelauf gestartet. Inzwischen haben wir durch den Verkauf 145 Euro Gewinn erwirtschaftet.“

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