Kultur-Freundeskreis
Steigende Besucherzahlen bei Kammerkonzerten

Telgte -

Der Kultur-Freundeskreis freut sich über steigende Besucherzahlen bei den Kammerkonzerten. Die Freikartenaktion – jeder Abonnent durfte einen Gast mitbringen – sei gut angenommen worden und habe darüber hinaus noch mal eine Sogwirkung erzielt, erklärte der künstlerische Leiter der Musikreihe, Tobias Köhler.

Donnerstag, 14.03.2013, 20:03 Uhr

Daher bezeichnete der Vereinsvorsitzende Ulrich Michael im Anschluss an die Generalversammlung auch die Einnahmeseite als besonders erfreulich. Und die Kosten konnten abgefedert werden durch geförderte Konzerte vonseiten der Gesellschaft für westfälische Kulturarbeit.

Läuft die aktuelle Konzertsaison noch bis April, steht das Programm der nächsten bereits fest. Die Musikfreunde in Telgte und Umgebung dürfen sich auf einige Stammgäste freuen. So wird auf besonderen Wunsch des Publikums das Ensemble Flautando aus Köln am 15. Dezember erneut nach Telgte kommen. Die Frauen treten gleich zweimal auf – nämlich schon am Nachmittag bei einem Kinderkonzert. Sie führen dann „Julius der Flötenspieler“ auf. Im Abstand von einigen Jahren gehört ein spezielles Angebot für Kinder zum Konzertprogramm dazu.

Die Pianistin Miao Huang, die im Februar da war, reist schon im November wieder an, dann mit der Saxofonistin Asya Fateyeva. Auch Klaus Sticken (Klavier) muss Telgte nicht mehr in seinen Navi eingeben. Er bringt den Sprecher Oskar Ansull mit. Das Programm „Zwillingsbrüder – Robert Schumann und Jean Paul” verbindet Schumann-Briefe und Texte von Jean Paul mit Klaviermusik von Robert Schumann. „Ein musikalisch-literarisches Konzert als Experiment“, so Tobias Köhler über diese Veranstaltung am 12. Januar nächsten Jahres.

Das Barockensemble „Concerto +14“ spielt auf historischen Instrumenten. Die Sopranistin Laila Salome Fischer singt. Das Programm „Kammer und Komödie“ enthält weltliche Kantaten mit humorvollen Texten.

Auf viele Besucher hofft der Kultur-Freundeskreis bei der Veranstaltung „heim­ART“, die am Samstag nächster Woche Künstlerinnen und Künstler, die aus Telgte stammen, zurück in ihre alte Heimat führt (WN berichteten). Der „Edith Piaf“-Abend im vergangenen Herbst hatte nicht so viele Besucher angezogen wie erhofft. Der Verein will nun „heimART“ abwarten, um dann neu zu überlegen, unter welchen Rahmenbedingungen es sinnvoll sei, außerhalb der Konzertreihe eigene Veranstaltungen nach Telgte zu holen, so Ulrich Michael. Das finanzielle Risiko für „heimART“ muss der Verein jedenfalls nicht alleine tragen. Der Finanzausschuss hatte eine Ausfallbürgschaft der Stadt von maximal 2000 Euro beschlossen.

Die Opernfahrten des Kultur-Freundeskreises sollen weiterlaufen. Hier wird Helma Brink wieder eine Tour vorbereiten.

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