Diakon Hans-Josef Rossi verabschiedet
„Brückenbauer für die Patienten“

Telgte -

Telgte. Er sei ein Brückenbauer gewesen, der viele Verbindungen von den Patienten zu Gott geschaffen habe. Auch habe er als verlässlicher Ansprechpartner immer zur Verfügung gestanden, lobte Pflegedirektor Matthias Krake Hans-Josef Rossi. Der Diakon wurde am Ostermontag aus dem Team des St. Rochus-Hospitals verabschiedet.

Montag, 01.04.2013, 19:04 Uhr

In einem festlichen Gottesdienst wurde Diakon Hans-Josef Rossi (2.v.l.) auch durch Krankenhauspfarrer Norbert Büdding aus Gladbeck, Pfarrer Bruno König und Pater Hans-Ulrich Wilm verabschiedet (v.l.).
In einem festlichen Gottesdienst wurde Diakon Hans-Josef Rossi (2.v.l.) auch durch Krankenhauspfarrer Norbert Büdding aus Gladbeck, Pfarrer Bruno König und Pater Hans-Ulrich Wilm verabschiedet (v.l.). Foto: Teuber

„Ich bin dann mal weg“, griff Hans-Josef Rossi Worte auf, die der Entertainer Hape Kerkeling zum Start einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela im Jahr 2001 gewählt hatte. Der Diakon macht sich allerdings nicht auf den Jakobsweg. Er wurde gestern aus dem Team des St. Rochus-Hospitals verabschiedet.

Nach einem festlichen Gottesdienst in der Kapelle fand eine Feierstunde in kleinerem Kreis statt. Pflegedirektor Matthias Krake begrüßte neben der Familie des Diakons auch zahlreiche Mitarbeiter des Hauses und weitere Gäste. Er erinnerte daran, dass Hans-Josef Rossi im Jahr 2002 nach Stationen in Coesfeld und in St. Johannes in die Telgter Einrichtung gekommen war.

„In Ihrer ersten Predigt haben sie die Brücke von Avignon als Sinnbild erwähnt. In den vergangenen Jahren waren Sie in diesem Haus ein Brückenbauer , der viele Verbindungen von unseren Patienten zu Gott geschlagen hat“, so Krake. Doch nicht nur damit habe der scheidende Diakon „gelebte Seelsorge“ verkörpert.

Hans-Josef Rossi, so Matthias Krake weiter, sei unter anderem „ein verdientes Mitglied sowie stellvertretender Vorsitzender“ des Ethik-Komitees in St. Rochus gewesen. Auch habe er zwei Mal die Rochus-Seelsorge als „Übergangs-Kapitän“ geleitet. „Sie waren ein verlässlicher Ansprechpartner für uns und für die Patienten“, lobte der Pflegedirektor Rossi.

Zum Schluss seiner Ausführungen wünschte Krake dem Diakon, dem er zum Dank für sein Engagement eine Flasche israelischen Wein überreichte, viel Zeit für dessen Hobbys: die französische Kultur, die russische Sprache und die Gartenarbeit.

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