Krink zog Bilanz
„Tolle Leistung der Bürger“ beim Straßenbau

Westbevern -

Für die Umgestaltung der ehemaligen Ortsdurchfahrt in Vadrup wurden von Vereinen und Bürgerschaft Eigenleistungen in einem Umfang von mindestens 41 000 Euro erbracht. „Das ist eher bescheiden gerechnet“, deutete Krink-Geschäftsführer Heiner Schapmann in der Generalversammlung an, dass die tatsächliche Summe erheblich größer sein könnte.

Mittwoch, 24.04.2013, 18:04 Uhr

Hob das bürgerschaftliche Engagement beim Rückbau in Vadrup hervor: Heiner Schapmann.
Hob das bürgerschaftliche Engagement beim Rückbau in Vadrup hervor: Heiner Schapmann. Foto: Greife

Für die Umgestaltung der ehemaligen Ortsdurchfahrt in Vadrup wurden von Vereinen und Bürgerschaft Eigenleistungen in einem Umfang von mindestens 41 000 Euro erbracht. „Das ist eher bescheiden gerechnet“, deutete Krink-Geschäftsführer Heiner Schapmann in der Generalversammlung an, dass die tatsächliche Summe erheblich größer sein könnte. Enthalten in dem genannten Betrag sind jedenfalls Spenden in Höhe von rund 7900 Euro. Mehr als 1200 Helfer- und Maschinenstunden stehen zu Buche. „Das ist eine ganz tolle Leistung der Bürgerinnen und Bürger von Westbevern“, lobte Schapmann das kollektive Engagement für das Straßenbauprojekt und dankte allen, die in irgendeiner Weise daran beteiligt waren.

Der Rückbau in Vadrup hatte im Oktober begonnen und steht jetzt vorerst vor dem Abschluss, ehe auch die Schwarzdecke erneuert und ein Wendehammer angelegt wird. Die Stadt hatte dem Krink die Durchführung übertragen und insgesamt einen Zuschuss von 144 000 Euro gezahlt. Schapmann geht davon aus, dass in der Schlussabrechnung eine schwarze Null stehen wird.

Ähnlich positive Resümees zogen Heiner Schapmann, Jost Henkel und Bernhard Tippkötter auch von anderen Veranstaltungen und Aktionen des Krink, die seit der letzten regulären Generalversammlung im Herbst stattgefunden hatten. Das Frühlingsfest vor knapp 14 Tagen sei eines der „besten überhaupt“ gewesen, erklärte Jost Henkel. Erstmals konnte der Verein diese Großveranstaltung wieder mit einem leichten Plus abschließen, womit man die Defizite aus früheren Jahren ein bisschen ausgleichen will.

Mit 50 Hütten und Ständen habe der Vadruper Weihnachtsmarkt eine Rekordbeteiligung erfahren, und beim Benefizkonzert „Weihnachten für alle“ sei die Spendensumme noch nie so hoch gewesen wie dieses Mal.

„Es wird schon Krink-Honig produziert“, sagte Bernhard Tippkötter über das Bienenhaus auf dem Dorfplatz. 93 Bänke an 57 Standorten würden durch 57 Paten gepflegt. Die vandalismusbedingten Schäden an den Schildern des Waldlehrpfades werden in Kürze behoben. Die Anti-Rost-Initiative wird in Westbevern laut Tippkötter zwar kaum nachgefragt („Hier gibt es noch funktionierende Nachbarschaften“), trotzdem solle die mobile Telefonnummer weiter kommuniziert werden. „Selbst wenn wir in einem halben Jahr nur einen Anruf haben, hat es sich trotzdem gelohnt.“

Gelohnt hat sich für den Krink auch der Vertrieb des Häuserbuches von Franz Drücker. Die Stückzahl, die der Verein geordert hatte, sei bis auf einen kleinen Rest vergriffen, berichtete Schapmann. „Ich glaube, das ist das erste Buch, bei dem der Kreisheimatverein finanziell nicht zugesetzt hat.“

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