Kardinal Meisner feiert mit den Pilgern
Glatzer Wallfahrt

telgte -

Einen ganz besonderen Gast konnten die Glatzer am Samstag in ihrer Mitte begrüßen: Joachim Kardinal Meisner aus Köln.

Montag, 02.09.2013, 09:09 Uhr

Einen ganz besonderen Gast konnten die Glatzer am Samstag in ihrer Mitte begrüßen: Joachim Kardinal Meisner aus Köln feierte mit den Pilgern den Festgottesdienst anlässlich der 67. Jahreswallfahrt der Grafschaft Glatz . Rund 1400 Pilger aus ganz Deutschland hatten sich zu dieser Gelegenheit in Telgte eingefunden.

Unter ihnen war auch Helmut Gründel aus dem niedersächsischen Nienburg. „Den Kardinal heute hier zu haben, ist natürlich etwas ganz Besonderes“, sagte Gründel, der sich am Samstagmorgen bereits um sieben Uhr auf den Weg nach Telgte gemacht hatte. Begonnen hatte die Wallfahrt bereits am Freitagabend mit einer feierlichen Lichterprozession.

Wie es seit jeher Tradition ist, wurde der Altar für den Gottesdienst neben der Propsteikirche St. Clemens aufgebaut und die Messe unter freiem Himmel gefeiert. In seiner engagiert gehaltenen Predigt nahm Meisner vor allem Bezug auf die Rolle der „Schmerzhaften Mutter“ im katholischen Glaubensleben: „Die Pietà ist das Gnadenbild der Welt schlechthin.“ Die Gläubigen und er selbst seien vor allem gekommen, um sich von Maria im Glauben berühren zu lassen.

Dass der Kardinal zu diesem Anlass überhaupt nach Telgte kam, hat auch mit seiner Vita zu tun: Meisner wurde in Breslau (heute: Wroclaw) geboren und ist der Wallfahrt auch deshalb besonders verbunden. „Als Erzbischof von Köln habe ich viel zu tun, aber für die Glatzer habe ich dieses Jahr einen Termin freigehalten“, sagte Meisner nach dem Festgottesdienst.

Wenig Glück hatten die Pilger mit dem Wetter. Pünktlich zum Ende der Messe öffnete der Himmel seine Schleusen, sodass sich das Gelände rund um die Clemenskirche rasch leerte.

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