Rudelsingen
Stimmungshits zum Mitsingen

Telgte -

Arg strapazierte Stimmbänder und der eine oder andere Ohrwurm: Das waren vermutlich bei vielen Besuchern des Rudelsingens im Bürgerhaus die Nachwirkungen eines Abends, der vor allem für eines sorgte – für jede Menge gute Laune.

Montag, 30.09.2013, 11:09 Uhr

Arg strapazierte Stimmbänder und der eine oder andere Ohrwurm: Das waren vermutlich bei vielen Besuchern des Rudelsingens im Bürgerhaus die Nachwirkungen eines Abends, der vor allem für eines sorgte – für jede Menge gute Laune. Als Stimmungsmacher, Moderator und Sänger führte David Rautenberg durch den Abend, am Flügel tatkräftig unterstützt vom Pianisten Matthias Schneider .

Das Patentrezept dieser Erfolgsveranstaltung, die von Münster aus längst den Siegeszug durch Säle in der ganzen Republik angetreten hat, ist einfach. Anders als beim Karaoke ist nicht der Einzelne, sondern die Gruppe gefordert. Dabei ist es dann nicht schlimm, wenn man den einen oder anderen Ton nicht richtig trifft oder beim Mitlesen der Textzeilen auf der Leinwand nicht immer im Takt bleibt. Die Gruppe bügelt alles aus, und David Rautenberg sorgt mit seiner hervorragenden Stimme und großen Textsicherheit für den Rest.

Als „Rudelsingen Deluxe“ hatten Rautenberg und Schneider die mittlerweile dritte Veranstaltung dieser Art im Bürgerhaus angekündigt und dabei tief in die Chartkiste gegriffen. Der „Drunken Sailor“ oder „Hello Mary Lou“ waren zum Aufwärmen bestens geeignet, um die Anwesenden auf gleich zwei Höhepunkte im ersten Drittel des Programms vorzubereiten. Bei „Moskau“ von Dschingis Khan rollte eine regelrechte mongolische Stimmungswelle durch das Bürgerhaus, als Mattias Schneider die ersten Töne des Liedes angestimmt hatte. Emotionaler Höhepunkt – vor allem für die Frauen im Saal – war wiederum „Feel“ von Robbie Williams. Schnell wurden angesichts von so romantischen Zeilen die ersten Feuerzeuge entzündet.

„Super Trouper“ von ABBA oder „Ein ehrenwertes Haus“ von Udo Jürgens: Den Bogen spannten David Rautenberg und Matthias Schneider von deutschen bis zu internationalen Hits und trafen damit letztlich den breiten Geschmack.

Vor allem gegen Ende folgte ein Hit zum Mitsingen – und oft auch Mitgrölen – dem nächsten. Ob „Highway to hell“ von AC/DC oder „YMCA“ von den Village People. Rautenberg verstand es, die Zuhörer nicht nur musikalisch einzubinden, sondern auch zum Mitklatschen oder Mitmachen zu bringen.

Daher kann er sich fast sicher sein, dass er am 3. April beim nächsten Rudelsingen im Bürgerhaus wieder ein volles Haus hat. Die Fangemeinde wächst zusehends.

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