20. Vadruper Weihnachtsmarkt
„Vom Dorf, fürs Dorf“

Westbevern -

„Der Vadruper Weihnachtsmarkt ist ein besonderes Event. Ich bin gerne hierher gekommen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Pieper, der das Engagement der Vereine herausstellte. Bereits zum 20. Mal fand der Merkt statt und lockte wieder zahlreiche Besucher. Auf einem rund 300 Meter langen Rundgang reihten sich fast 50 Verkaufsstände aneinander.

Sonntag, 08.12.2013, 21:12 Uhr

Kerzenschein, weihnachtliche Düfte, Lieder, Musikstücke, Angebote in allen Variationen, eine Krippe mit echten Tieren sowie kulinarische Spezialitäten und leckeren Kuchen: Der 20. Vadruper Weihnachtsmarkt bot viel, um die Besucher auf das Fest einzustimmen. Auf einem rund 300 Meter langen Rundgang reihten sich fast 50 Verkaufsstände aneinander. „Der Vadruper Weihnachtsmarkt ist ein besonderes Event. Ich bin gerne hierher gekommen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Pieper , der das Engagement der Vereine herausstellte. 20 Jahre Vadruper Weihnachtsmarkt, 775 Jahre Stadt Telgte , das passe gut zusammen. Die Vernetzung der Vereine, das gute Miteinander, das ehrenamtliche Engagement, all das entwickle ein „Wir-Gefühl“, sagte Pieper weiter. Über all die Freude über die wieder einmal gelungene Veranstaltung vergaß er nicht auf die vielen Menschen hinzuweisen, die auf der Flucht seien und es in diesen Tagen nicht so gut hätten. „Öffnen wir ihnen Türe und Arme.“

Gemeinschaft im Bezug auf Vorbereitung, Aufbau, Durchführung, Mithilfe der Vereine und insbesondere der Krinkrentner, hob Friederike van Hagen-Baaken, Vorsitzende des Westbeverner Krink, hervor. „Der zweite Advent ist ein besonderes Datum“, sagte sie, denn für sie ist die 20. Veranstaltung „vom Dorf, fürs Dorf“. Besonders erwähnte sie Organisator Franz Rottwinkel .

Vor allem Kreatives stand dieses Mal im Mittelpunkt. Holzschnitzereien, Schneemänner, Christbaumkugeln, Schmück, Kerzen, Bastelarbeiten alles Art sowie Näharbeiten, Schals und Socken gehörten dazu. Aussteller Dirk Holthaus aus Glandorf war zum ersten Mal auf dem Vadruper Weihnachtsmarkt. „Schöne Atmosphäre“, sagte er. „Ich bin begeistert“, pflichtete ihm eine Besucherin aus Münster bei.

Seit 20 Jahren sind Paula Biedenstein sowie Margret und Heinz Leifhelm im Einsatz im Kuchenstand des MGV „Cäcilia“. Sie gehören zu den vielen Ehrenamtlichen, ohne die das Event nicht denkbar wäre.

Zu einem Weihnachtsmarkt gehören natürlich auch vorweihnachtliche Klänge. Zu Beginn stimmte der Vadruper Fanfarenzug auf das Fest ein. Der Jugendmusikzug Westbevern-Dorf gab einen ganzen Strauß von Weihnachtsliedern zum Besten. Danach wurde gemeinsam Gesungen. Die Kindergartenkinder des „Sternenzelt“ untermalten die Veranstaltung in den letzten Minuten vor dem Eintreffen des Nikolaus. Der Heilige Mann (Reinhard Leuker) kam in der Kutsche vorgefahren. Mit an Bord hatte er einige Hundert Schokoladennikoläuse.

Die Männergesangvereine MGV „Eintracht“ und MGV „Cäcilia“ trugen gesanglich ebenfalls ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei. Zwischen den Programmpunkten war die Bühne frei für die Hobbymusiker und Künstler.

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