Karneval in Maria Rast
„Eine große Wertschätzung“

Telgte -

„An Karneval ohne die KG ist für uns nicht zu denken“, sagt Monika Man-they, Leiterin des Seniorenheims Maria Rast. „Da muss ich ja auch gar nichts mehr sagen“, gibt sich ihr Gegenüber Edgar Ende, Präsident der KG Schwarz-Gold, sichtlich geschmeichelt. Doch Manthey hatte allen Grund für ihr deutliches Kompliment.

Sonntag, 09.02.2014, 20:02 Uhr

Denn pünktlich um 15.11 Uhr marschierten die Narren der KG Schwarz-Gold am vergangenen Samstagnachmittag in das Seniorenheim an den Klatenbergen und sorgten für gute Laune. Mitgebracht hatten die Kappenträger so ziemlich alles, was im Telgter Karneval Rang und Namen hat: Die Stadtgarde samt Stadtlore Jacqueline van Dillen, die Hofsänger Peter Maitzen und Freddy Kreutzer und natürlich seine Tollität Prinz Olaf I. „von Schlossprofil und Fußballspiel“.

Standesgemäß eröffnet wurde der Reigen nach dem Einmarsch des Elferrates mit dem Tanz der Stadtgarde, die auch ihre Nachwuchsgruppe mitgebracht hatten. Auf die „Küken“ folgte schließlich Stadtlore Jacqueline van Dillen. Und da die Garde offenbar alles kann, sang Garde-Mitglied Ricarda Brungert auch noch ein Schlager-Medley.

Unterstützt wurden die närrischen Herrschaften bei der Traditionsveranstaltung aber nicht nur aus den eigenen Reihen. „Wir haben dieses Jahr auch die kfd St. Johannes miteingeladen“, erzählte Karen Ohlmeyer vom Sozialen Dienst des Seniorenheims. Und die fünf Damen von der kfd sorgten im Programm für zwei besondere Farbtupfer. Zum einen verstieg sich die Seiltanz-Fee „Schantalle“ zu einer waghalsigen Akrobatik-Nummer, ehe die Damen als „Südsee-Perlen“ die Bühne stürmten. „Ich bin ganz platt“, gab Moderator Edgar Ende nach dem Auftritt zu Protokoll.

Kurz vor Ende der Veranstaltung kamen die 80 Gäste mit der hauseigenen Darbietung noch einmal richtig auf ihre Kosten. Denn Mitorganisatorin Karen Ohlmeyer vom Sozialen Dienst stand gemeinsam mit ihrer Kollegin Barbara Hövener-Ott auf der Bühne und berichtete von den Problemen, die Figur zu halten. Einen Wechsel auf die Bretter, die die Welt bedeuten, schloss Ohlmeyer nach ihrem Auftritt aber mit einem Augenzwinkern aus: „Das wird wohl nicht passieren.“

Auch im nächsten Jahr wird Ohlmeyer wieder bei der Organisation der Karnevalsveranstaltung helfen. „Dass die Karnevalisten sich so viel Zeit nehmen, ist eine große Wertschätzung für uns. Bei den Bewohnern ist das sehr gut angekommen“, sagte Heimleiterin Manthey in Richtung Edgar Ende. Und der wusste in diesem Fall auch etwas zu erwidern: „Es ist einfach toll, den Menschen hier eine Freude zu machen.“

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