Dorfwerkstatt 2030
Start in die Zukunft

Westbevern -

„Das ist eine tolle Chance für alle, sich an der Entwicklung Westbeverns zu beteiligen. Das ist gelebte Basisdemokratie“, sagt Heiner Schapmann vom Krink-Vorstand mit Blick auf die „Dorfwerkstatt 2030“, die am kommenden Dienstag, 11. März, ab 20 Uhr in der Grundschule in Vadrup stattfindet. Und Friederike von Hagen-Baaken, Vorsitzende des Krink, ergänzt: „Wir haben die besten Voraussetzungen dafür, dass uns dieser Prozess weit voranbringt und wir eine Konzeption mit Weitsicht entwickeln.“

Freitag, 07.03.2014, 16:03 Uhr

Die Dorfwerkstatt ist dabei offen für alle Interessierten, das betonen die beiden Haupt-Organisatoren im Verlauf des Gesprächs immer wieder. „Jeder ist eingeladen, seine Anregungen und Ideen einzubringen, denn nur dann können wir auch wirklich etwas entwickeln, das umfassend ist“, sagt von Hagen-Baaken. Um einen breiten Beteiligungsprozess anzustoßen, rührt der Krink in Zusammenarbeit mit der Stadt ganz kräftig die Werbetrommel. 250 zufällig ausgewählte Personen aus dem Dorf und Vadrup wurden angeschrieben, außerdem verteilen die Krinkrentner eine Hauswurfsendung mit der Einladung.

Nach einer Begrüßung und Erläuterungen zum Konzept der Dorfwerkstatt soll es am kommenden Dienstag schnell daran gehen, konkrete Ideen zu entwickeln und zu sammeln. Dazu arbeitet der Krink eng mit der Fachhochschule Münster zusammen, die die sogenannte Open Space-Methode für die Veranstaltung vorgeschlagen hat. Das bedeutet, jeder Teilnehmer kann sich an einem oder mehreren Workshops beteiligen, je nach Lust und Interessenlage.

Es sollen maximal sechs Workshops zu verschiedenen Schwerpunkten gebildet werden. Themen, die die Entwicklung beeinflussen werden, sind nach Ansicht des Krink etwa die Infrastruktur, die Verkehrssituation und die Generationenproblematik (demografische Entwicklung). „Diesen und anderen Themen müssen wir uns stellen und sie im positiven Sinne durch qualitatives und quantitatives Wachstum lösen“, betont Friederike von Hagen-Baaken. Dabei sind die Organisatoren offen für weitere Anregungen. „Wir wollen nicht etwas vorgeben, sondern alle auf dem Weg mitnehmen“, betont Schapmann .

Am Ende der Workshop-Phase, diese wird von Mitarbeitern der Fachhochschule Münster begleitet, werden die Ergebnisse kurz in der Großgruppe vorgestellt. Nach der Veranstaltung sollen sie zudem auf der Internetseite veröffentlicht werden, und jeder ist eingeladen, weitere Anregungen und Kommentare zu geben. Überhaupt ist das Internet ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept. „Davon erhoffen wir uns nicht nur die Einbindung von jüngeren Menschen, sondern auch von allen, die beispielsweise bei der Auftaktveranstaltung nicht teilnehmen konnten“, sagt die Krink-Vorsitzende.

Jeder Interessierte hat zudem im Anschluss an die Auftaktveranstaltung Gelegenheit, sich in einer Arbeitsgruppe mit einem bestimmten Thema näher zu beschäftigen. Etwa im Herbst soll eine weitere Großveranstaltung stattfinden, um dann die AG-Ergebnisse zusammenzutragen und erste Ziele zu formulieren.  

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