Ausstellungseröffnung
Großes Spielfeld der Freiheit

Telgte -

Das Lob kam aus berufendem Mund: „Telgte kann sich glücklich schätzen, so gute Künstler in seinen Reihen zu haben“, sagte Thomas Gabriel bei der Eröffnung der neuen Ausstellung im Kornbrennereimuseum.

Donnerstag, 15.05.2014, 19:05 Uhr

Das Lob kam aus berufendem Mund: „ Telgte kann sich glücklich schätzen, so gute Künstler in seinen Reihen zu haben“, sagte Thomas Gabriel bei der Eröffnung der neuen Ausstellung im Kornbrennereimuseum . Der Ostbeverner, nicht nur in Fachkreisen als Kenner der Szene bekannt, würdigte dabei nicht nur das kollektive Wirken aller Beteiligten, sondern informierte anschließend in einem längeren Vortrag zu jedem der Ausstellenden beispielsweise über den persönlichen Werdegang und individuelle künstlerische Schwerpunkte.

Das Brennereimuseum bezeichnete Gabriel als einen Ort, der vom Heimatverein und seinen Partnern auf vielfältige Weise mit Leben gefüllt werde. Auf den ersten Blick, auch das betonte Gabriel, klinge es fast wie ein Paradoxon, dass Kulturnomaden unter dem Dach eines Heimatvereins ein Zuhause gefunden hätten. „Aber andererseits passt es auch gut zusammen“, sagte er.

Insgesamt bezeichnete er Künstler als eine Bereicherung für jede Gesellschaft, denn durch ihre Kreativität – gepaart mit den Möglichkeiten des weiten „ Spielfeldes der Freiheit“ – würden sie das Bestehende stets neu auf den Prüfstand stellen und immer wieder einen anderen Blickwinkel einnehmen. „Auch das macht eine Gesellschaft aus und bereichert sie“, betonte er.

Bereits zum zweiten Mal wird auf Betreiben des Heimatvereins und in Zusammenarbeit mit den Kulturnomaden das Gebäude an der Steinstraße zur „Kunstbrennerei“. Neun Künstler aus Telgte – oder die einen Bezug zu Telgte haben – stellen dort noch bis einschließlich Sonntag, 18. Mai, einen breiten Querschnitt ihres Schaffens aus.

In besondere Klangwelten wiederum entführte Thomas Esche am Mittwochabend die Besucher der Eröffnungsfeier. Den einfachen Klang eines Schlagzeuges transformierte er dabei mit Hilfe von Computertechnik unter anderem in eine Kathedrale. Durch weitere technische Finessen wurde daraus am Ende eine fast schon mystische Klangwelt, die durch die Räume der ehemaligen Brennerei schallte. Zudem führte Julia Arztmann eine Performance durch. Die Künstlerin hat sich dem Bereich der Textilgestaltung verschrieben.

Julia Arztmann, Michel M., Dr. Rolf Braun, Mone Elmer, Brigitte Lange-Helms, Michael B. Ludwig, Alexander Pop, Friedo Schange und Tatjana Scharfe stellen noch bis Sonntag in der Brennerei ihre Werke aus. Der Eintritt ist frei.

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