Aktion des Gymnasiums
„Die Woche war fantastisch“

Telgte -

Schüler haben von Montag bis Freitag an den „Lingua Projects“ teilgenommen. Dabei kommen Muttersprachler, in diesem Fall englische, in die Schulen und unterrichten die Jugendlichen ausschließlich in der fremden Sprache.

Freitag, 15.08.2014, 17:08 Uhr

Bei der Präsentation, in die auch die Lehrer einbezogen wurden, herrschte ein reges Treiben auf der Bühne der Aula.
Bei der Präsentation, in die auch die Lehrer einbezogen wurden, herrschte ein reges Treiben auf der Bühne der Aula. Foto: Björn Meyer

„In den vergangenen Tagen habe ich Englisch gedacht“, sagt Sibylle Westermann (14). Neben ihr steht ihre Cousine, Marie Ebert (13), und nickt. Die beiden haben von Montag bis Freitag an den „Lingua Projects“ teilgenommen. Dabei kommen Muttersprachler, in diesem Fall englische, in die Schulen und unterrichten die Jugendlichen ausschließlich in der fremden Sprache.

Normalerweise findet der Unterricht während der regulären Schulzeit statt. In Telgte allerdings genossen Schüler und Lehrer den Luxus, die ganze Schule für sich zu haben, denn bis kommende Woche sind noch Sommerferien. „We had a good week“, also, man habe eine gute Woche gehabt, freute sich einer der drei Lehrer, die die insgesamt rund 40 Kinder unterrichteten. Sogar noch begeisterter klang das bei den beiden Cousinen. „Die Woche war fantastisch“, freute sich Sibylle, die aus Rheda stammt und Marie in Telgte extra für das Sprachprojekt besucht hatte.

Unterricht in den Ferien soll fantastisch sein? Das Geheimnis der Lehrer ist ganz einfach: Die Sprache fließt in das praktische Geschehen des Tages ein. Es standen zahlreiche Spiele, Wettkämpfe und Proben auf dem Programm. Gestern gab es für die Eltern und Mitschüler eine Präsentation des Gelernten. Die Gruppe von Sibylle und Marie hatte eine Nachrichtenshow auf die Beine gestellt. Dabei wurde unter anderem über Paul sowie das anstehende Oktoberfest berichtet. Aber auch Prominente fanden Erwähnung – alles natürlich in englischer Sprache.

„Ich kam mir vor wie auf einem englischen Internat“, sagte Sibylle gestern strahlend. Immerhin war sie das erste Mal am Telgter Gymnasium . Und auch Marie stellte klar: „Ich kann das nur weiterempfehlen“, sprudelte es aus ihr heraus. Nur bei der Nachfrage, ob es denn gar nichts Negatives in der Woche gegeben hätte, mussten die beiden Mädchen kurz nachdenken. Dann schüttelten sie den Kopf und sagten zeitgleich: „Nur, dass sie jetzt vorbei ist.“

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