Westbeverner Krink
Westbevern trampt

Westbevern -

Der Krink macht Westbevern mobil, und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Denn Friederike von Hagen-Baaken und ihre Mitstreiter haben 1000 ganz besondere Schilder drucken lassen, die mit dem Wappen Westbeverns und einem „Tramper-Daumen“ gekennzeichnet sind. Sie sollen dafür sorgen, dass Bürger ohne Auto schnell vom Dorf nach Vadrup oder umgekehrt kommen.

Montag, 25.08.2014, 16:08 Uhr

Mit diesen Schildern soll Westbevern im wahren Sinne des Wortes mobil werden. Das Ziel der Krink-Aktion ist eine schnelle Verbindung beider Ortsteile für Bürger, die etwa über keinen Pkw verfügen.
Mit diesen Schildern soll Westbevern im wahren Sinne des Wortes mobil werden. Das Ziel der Krink-Aktion ist eine schnelle Verbindung beider Ortsteile für Bürger, die etwa über keinen Pkw verfügen. Foto: Große Hüttmann

Die Idee ist einfach und genial zugleich, meinen die Organisatoren. Denn die vielen Leerfahrten, die es täglich zwischen beiden Ortsteilen gibt, will die Krink-Vorsitzende nicht in erster Linie minimieren, sondern vielmehr optimieren. Denn Autofahrer, die sich an der Aktion beteiligen, sollen durch das Hinweisschild in der Windschutzscheibe zeigen, dass sie bereit sind, „Westbevern-Tramper“ mitzunehmen. Bürger wiederum, die diesen Service nutzen wollen, sollten ebenfalls das Schild mit dem Biber und dem typischen „Tramper-Daumen“ in der Hand haben, um zu signalisieren, dass sie in den jeweils anderen Ortsteil wollen.

Als zentrale Anlaufpunkte bieten sich nach Meinung des Krinks die Bushaltestellen an. „Wer dort steht und mit dem Schild zeigt, dass er mitfahren möchte, wird durch die Aktion hoffentlich schnell zum Ziel kommen“, sagt Friederike von Hagen-Baaken.

Die Aktion ist im Rahmen der Dorfwerkstatt konkretisiert worden, da es nach Ansicht des Krinks einen erheblichen Bedarf bei der verkehrstechnischen Vernetzung der beiden Ortsteile gibt. „Mit dieser Aktion hoffen wir, diesbezüglich schnell eine erste Abhilfe schaffen zu können“, sagt von Hagen-Baaken.

Auch wenn sie davon ausgeht, dass die Hauptnutzer vermehrt Jugendliche sein werden, so setzen sie und ihre Mitstreiter darauf, dass auch andere Altersgruppen das Angebot nutzen.

Ab heute sollen die Schilder an verschiedenen Stellen in Westbevern, etwa bei Ackermann und Freitag sowie in den Banken, ausliegen. Friederike von Hagen-Baaken weist alle Interessenten ausdrücklich darauf hin, dass diese Aktion des Mitnehmens und Mitfahrens auf eigene Verantwortung stattfindet.

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