Jugend
Integration von Flüchtlingskindern

Telgte/Westbevern -

Neuwahlen und neue Ideen für die nächsten Monate: Beides stand jetzt beim Stadtjugendring im Mittelpunkt.

Dienstag, 19.01.2016, 17:01 Uhr

Die Jahreshauptversammlung des Stadtjugendrings ist nach Meinung der Verantwortlichen eine gute Gelegenheit, sich über den Status Quo der ehrenamtlichen Jugendarbeit in Telgte und Westbevern zu informieren. Rein formal ist das Gremium dafür zuständig, die Fördermittel der Stadt – für das vergangene Haushaltsjahr insgesamt 5544,17 Euro – unter allen Mitgliedsvereinen und -verbänden aufzuteilen. Diese Mittel werden unter anderem dazu verwandt, um möglichst kostengünstige Freizeit- und Ferienangebote für Kinder und Jugendliche zu gestalten.

Die neun Vereine, die Zuschüsse beantragt haben, haben im vergangenen Jahr nach Angaben des Stadtjugendrings unter anderem 16 mehrtägige Fahrten durchgeführt. Diese konnten mit 0,70 Euro pro Person pro Tag gefördert werden. Wenn­gleich dieser Beitrag vor einiger Zeit durch die Stadt erhöht wurde, hat der Vorstand aufgrund gestiegener Kosten auf Wunsch der Mitgliedsvereine erneut einen Antrag mit den Bitte gestellt, den Zuschuss auf einen Euro anzuheben.

„Ein derzeit für alle wichtiges Thema ist die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen in den vielfältigen Angeboten der ehrenamtlichen Jugendarbeit“, schreibt der Stadtjugendring. Arnold Michels vom Verein Zib war daher bei der Versammlung als Gastreferent und informierte über die Situation und die Arbeit von Zib und brachte zudem auch konkrete Ideen mit, was die Vereine tun können. Einig waren sich alle darüber, dass auch die Kinder und Jugendlichen willkommen sind, in einigen Vereinen gelinge die Integration bereits sehr gut, so der Stadtjugendring.

Auch als Forum der Vernetzung ist das Gremium nach wie vor gefragt. Über den persönlichen Kontakt entstehen kurze Wege, über die sich die Vereine gegenseitig in ihrer Arbeit unterstützen. Um das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch zu unterstützen, plane man wieder einen Dankeschönabend für die in der Jugendarbeit Engagierten, der gemeinsam mit dem Sachausschuss Jugend der Kirchengemeinde St. Marien organisiert wird, berichtete die stellvertretende Vorsitzende Kathrin Wiggering. Neben diesem Abend seien auch weiterhin Fortbildungsveranstaltungen geplant, mit denen der Vorstand die ehrenamtlichen Betreuer in ihrem Engagement unterstützen möchte. Hierbei werden die Wünsche und Vorschläge der Mitglieder berücksichtigt, in diesem Jahr gibt es etwa ein Fahrsicherheitstraining.

Im Rahmen der Hauptversammlung wurde Franziska Eickholt als Nachfolgerin von Tobias Titt zur neuen ersten Vorsitzenden des Stadtjugendrings gewählt. Neben Titt wurden Manuela Bröskamp, Mario Luttermann und Dennis Szymkowski nach langjähriger Tätigkeit im Vorstand verabschiedet. Gemeinsam mit Franziska Eickholt stehen nun Larissa Fresmann, Maren Hotte, Pia Wewelkamp und Kathrin Wiggering dem Verein vor.

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