Aufräumaktion
Tonnenweise Müll

Telgte -

Rund 15 Kubikmeter Müll und Unrat haben die 100 Helfer am Samstag aus den Grünanlagen der Stadt geholt. Auffallend war vor allem die sehr große Zahl an weggeworfenen Flaschen.

Montag, 07.03.2016, 13:03 Uhr

Nach Abschluss der Aktion „Sauberes Telgte“ trafen sich die rund 100 Teilnehmer und stärkten sich mit Erbsensuppe und Getränken.
Nach Abschluss der Aktion „Sauberes Telgte“ trafen sich die rund 100 Teilnehmer und stärkten sich mit Erbsensuppe und Getränken. Foto: Seifert

Die ganz spektakulären Funde blieben diesmal aus. Auch wenn die Helfer schon verwundert waren, was Kaffeemaschinen, Autoreifen oder Stacheldraht in den Grünbereichen von Telgte zu suchen haben. Trotzdem zog Ihno Gerdes, Grüningenieur der Stadtverwaltung, ein positives Fazit der Aktion „Sauberes Telgte“, die bereits zum zehnten Mal stattfand.

„Fast 100 freiwillige Helfer, darunter viele Mitglieder von Vereinen und Organisationen, haben mit großem Einsatz und bewaffnet mit Mülltüten und Greifern fast drei Stunden lang etliche Bereiche vom Unrat befreit“, so der Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Auch wenn die Gesamtmenge des Mülls im Vergleich mit den Aktionen in den vergangenen Jahren tendenziell etwas abgenommen habe, so die Einschätzung der Mitarbeiter des Bauhofes, die ebenfalls tatkräftig mit anpackten, sei der Abfallberg mit fast 15 Kubikmetern immer noch beeindruckend.

Die fleißigen Helfer wurden nach dem Einsatz mit Erbsensuppe und Getränken versorgt. Das Essen und auch die Ausstattung mit Geräten für die Aktion war von zahlreichen Sponsoren aus der Stadt realisiert worden. Neben lokalen Betrieben und Firmen trugen der Hegering, der Angelsportverein sowie der Heimatverein zum Gelingen bei.

Im Einsatz waren neben den Mitgliedern verschiedener Vereine auch wieder Mitarbeiter der Westfalenfleiß-Werkstätten. Und erstmals mit an Bord waren, organisiert vom Verein Zib, rund 20 in Telgte lebende Flüchtlinge, die sich, ausgestattet mit gelben Warnwesten und Müllgreifern, anschlossen. Nebenbei gab es etwas Heimatkunde, die neuen Helfer nutzten die Exkursion, um viele Fragen zu den Besonderheiten der Wege und Tafeln in den Emsauen zu stellen, sagte der Zib-Vorsitzende Arnold Michels.

Auffallend war am Ende vor allem die sehr große Zahl von weggeworfenen Flaschen, aber auch Beutel mit Hundekot wurden in sehr großer Menge gefunden.

Neben Bürgermeister Wolfgang Pieper war auch der CDU-Bürgermeisterkandidat Bernd Wittebrock mit einer CDU-Abordnung aktiv dabei.

„Das gute Wetter hat sicherlich zum Erfolg beigetragen“, sagte Ihno Gerdes. „Jedoch ist der Einsatz und die Bereitschaft, aktiv für die Sauberkeit der Stadt zu sorgen, bei allen Beteiligten groß und wäre vermutlich auch im Regen nur geringfügig kleiner gewesen.“ Eine Wiederholung dieser Aktion im kommenden Jahr ist also sicher.

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