Glasfaser für Westbevern
„Das erste sichtbare Zeichen“

Westbevern -

Die beiden Hauptverteiler für das Glasfasernetz in Westbevern-Dorf und Vadrup wurden am Mittwoch aufgestellt.

Donnerstag, 30.03.2017, 06:03 Uhr

Einer von zwei Hauptverteilern für das Glasfasernetz in Westbevern wurde am Mittwoch in der Nähe der Schule installiert.
Einer von zwei Hauptverteilern für das Glasfasernetz in Westbevern wurde am Mittwoch in der Nähe der Schule installiert. Foto: Große Hüttmann

Für Bürgermeister Wolfgang Pieper ist es das „erste sichtbare Zeichen für den zukunftsträchtigen Schritt auf die Datenautobahn“. Sowohl in Westbevern-Dorf, in der Nähe der Grundschule, als auch in Vadrup , dort am Bahnweg, wurden am Mittwoch zwei sogenannte PoPs der Deutschen Glasfaser errichtet. Dabei handelt es sich um die Hauptverteiler , von denen aus in wenigen Wochen die Kabel in die einzelnen Bezirke gezogen werden.

Die garagenähnlichen Gebäude wurden in den Niederlanden vorgefertigt und mit Hilfe eines Autokrans aufgestellt. In den nächsten Tagen werden die Gebäude an das Stromnetz angeschlossen. Parallel dazu erfolgen die vorbereitenden Arbeiten dafür, dass der Anschluss an die Haupt-Glasfaserleitung, die von Ostbevern kommt, erfolgen kann. Die entsprechenden Leerrohre liegen bereits.

Etwa Ende Mai, spätestens Anfang Juni wollen Lennart Götte , Projektleiter bei der Deutschen Glasfaser, und sein Team mit den eigentlichen Tiefbauarbeiten beginnen. Bis dahin würden die Feinplanungen, dabei wird festgelegt, wo welche Unterverteiler aufgestellt werden können, noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Ziel sei es, dass bis Jahresende alle Haushalte, die unterschrieben hätten, das schnelle Internet nutzen könnten.

Wann genau welcher Anschluss erfolgen wird, das können die Experten noch nicht sagen. Fest steht aber, dass die Haushalte in der Nähe der Hauptverteiler die ersten sein werden, die in den Genuss des schnellen Internets kommen.

Nach Angaben des Unternehmens haben bislang in Westbevern-Dorf und -Vadrup rund 1000 Haushalte einen Vorvertrag mit der Deutschen Glasfaser geschlossen. Ein „Bonbon“ hat Götte noch für alle. „Solange nicht die ersten Tiefbauarbeiten in den Straßen stattfinden, können Interessierte noch zu den alten Konditionen abschließen.“

Bürgermeister Wolfgang Pieper verhehlte nicht, dass es bis zum Erreichen der notwendigen 40 Prozent-Quote einige Kraft gekostet habe. Nun gelte es, das Netz zügig zu installieren, und dabei die notwendigen Tiefbauarbeiten mit einer hohen Qualität auszuführen.

Um das sicherzustellen, hat die Stadtverwaltung die externe Firma nts beauftragt. Die Experten sollen die Tiefbauarbeiten kontrollieren und damit den Qualitätsanspruch sicherstellen.

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