Überarbeiteter Internetauftritt
Verwaltung macht mobil

Telgte -

Die Stadt trägt dem Trend zu mobilen, internetfähigen Geräten Rechnung und hat einen Teil ihres Internetauftritts für die Nutzung von Smartphones und Tablets angepasst.

Donnerstag, 20.04.2017, 16:04 Uhr

Marc-André Spliethoff zeigt auf einem Handy den mobilen Internetauftritt der Stadt.
Marc-André Spliethoff zeigt auf einem Handy den mobilen Internetauftritt der Stadt. Foto: Meyer

Immer häufiger werden Internetseiten von mobilen Endgeräten, also Smartphones und Tablets, aufgerufen. Rund 50 Prozent der Aufrufe verzeichnete die Verwaltung im April etwa von den mobilen, internetfähigen Geräten. Diesem Trend, so Verwaltungsmitarbeiter Marc-André Spliethoff , habe man nun Rechnung getragen. Seit einigen Tagen sind die meistfrequentierten Internetangebote der Stadt auf sogenannte mobile Seiten umgestellt worden. Im Klartext: Startet der Nutzer von einem mobilen Endgerät den Internetauftritt , wird er gefragt, ob er auf eine mobile Ansicht wechseln möchte. Der Vorteil liegt in der Darstellung, denn wo vorher die komplette Bildschirmseite auf einem kleinen Smartphone-Display angezeigt werden musste, erwartet den Bürger nun eine aufgeräumte, übersichtliche Ansicht, mit der er sich durch die Seitenstruktur klicken kann.

Vor allem der Bereich „Aktuelles“ aber auch „Tourismus“, inklusiver der Freizeitangebote, werde häufig geklickt, so die Verwaltungsfachangestellte Gabriele Börding , die die Umstellung vorgenommen hat. Viele Klicks verzeichne man derzeit auch im Bereich Wahlen. Dort können Bürger ihre Briefwahlunterlagen für die Landtagswahl am 14. Mai ordern oder sich als Wahlhelfer registrieren lassen, denn in diesem Bereich sucht die Stadt weiterhin Unterstützung.

Während die Verwaltung mit der Umstellung der Seiten einen Schritt vollzogen hat, bleibt die Umsetzung von E-Government, also der Möglichkeit, gewisse bürokratische Prozesse statt im Bürgerbüro direkt online zu erledigen, noch Zukunftsmusik. „Es gibt ein Bewusstsein dafür, dass das irgendwann kommen muss, aber bislang eben noch keine konkreten Pläne“, so Spliethoff, der in diesem Zusammenhang darauf verweist, dass es Sinn mache, sich dieser Angelegenheit in Zukunft systematisch und mit einer gewissen Vorlaufzeit zu nähern.

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