Rochus-Hospital
Unterstützung für Akutpatienten

Telgte -

Auf Initiative des Sozialdienstes des St.-Rochus-Hospitals wurde ein „Förderverein zur Unterstützung von Akutpatienten“ gegründet.

Montag, 26.06.2017, 16:06 Uhr

Der Vorstand des neuen Fördervereins am Rochus-Hospital:  (v.l.) Beatrix Martin, Jürgen Rüsel, Heike Scheffler, Dr. Marco Schikowski und Nadine Janning.
Der Vorstand des neuen Fördervereins am Rochus-Hospital:  (v.l.) Beatrix Martin, Jürgen Rüsel, Heike Scheffler, Dr. Marco Schikowski und Nadine Janning. Foto: Große Hüttmann

Auf Initiative des Sozialdienstes des St.-Rochus-Hospitals wurde ein „Förderverein zur Unterstützung von Akutpatienten“ gegründet. Der Hintergrund der Vereinsgründung: Schon über viele Jahre existierte im Rochus ein sogenannter Sozialfonds, aus dessen Mitteln die Mitarbeiter des Sozialdienstes Patienten in akuten Notlagen kleinere finanzielle Zuwendungen zuteil werden lassen konnten. Der Fonds wurde wesentlich durch Zuwendungen der Ordensschwestern bedacht. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, initiierten die Sozialarbeiter die Gründung des Fördervereins, um Patienten weiterhin unbürokratisch in Notlagen unterstützen zu können.

Jürgen Rüsel , erster Vorsitzender des Vereins, macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass es darum gehe, „die akute Notlage, die sich während des Aufenthaltes ergibt, abzufedern.“ Weiter stellt er klar, dass es nicht um die Finanzierung größerer Anschaffungen oder die Übernahme von Schulden gehe, dies sei nicht Intention des Vereins und auch nicht der satzungsgemäße Zweck und außerdem wolle man nicht Aufgaben anderer Kostenträger wie Jobcenter und Grundsicherungsamt übernehmen. Es sei hier schon immer Aufgabe der Mitarbeiter des Sozialdienstes gewesen, Patienten bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und bei der Geltendmachung berechtigter Ansprüche zu unterstützen.

Die Gründung des Vereins stieß auf reges Interesse. Aktuell hat der Verein bereits 25 Mitglieder aus allen Berufsgruppen der Klinik.

Den ersten gewählten Vorstand bilden: Jürgen Rüsel (1. Vorsitzender), Dr. Marco Schikowski (2. Vorsitzender), Heike Scheffler (Kassiererin), Nadine Janning (Schriftführerin) und Beatrix Martin (Beisitzerin).

Nach seiner Wahl bedankte sich Rüsel unter anderem beim Orden der Mauritzer-Franziskanerinnen für die langjährige Ausstattung des bisherigen Sozialfonds und die weiterhin zugesagte finanzielle als auch ideelle Unterstützung des Vereins.

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