Offenes Singen an Haus Langen
Gesang in toller Gegend

Westbevern -

Auch der Bürgermeister war gekommen, statt bloßer Worte ließ er Lieder sprechen.

Montag, 17.07.2017, 16:07 Uhr

Chorleiter Harald Berger stimmte mit den Besuchern Volks- und Wanderlieder an.
Chorleiter Harald Berger stimmte mit den Besuchern Volks- und Wanderlieder an. Foto: Niemann

„ Wo sind die Liedtexte zum Mitsingen?“, fragte Bürgermeister Wolfgang Pieper und brachte damit seine Freude zum Ausdruck, erneut beim Offenen Singen auf Haus Langen dabei zu sein und bei den Volks- und Wanderliedern einstimmen zu können. Der Erste Bürger der Stadt Telgte ist bei dieser Aktion nämlich Dauergast und machte daher nicht viel Worte: „Ich freue mich, hier zu sein.“ Pieper machte mit Gesang bei guter Laune mit und unterstützte so die teilnehmenden Chöre, die Männergesangvereine Eintracht Vadrup und Cäcilia Dorf sowie Lyra Telgte und dem Frauenchor der kfd Westbevern.

Der gute Besuch der Veranstaltung, die tolle Atmosphäre, die Kulisse mit der alten Mühle, die ruhig fließende Bever und die hohen Bäumen luden zum fröhlichen Gesang ein. Bänke für Besucher, Wanderer und Radfahrer, die hier in der malerischen Umgebung Halt machten, waren durch den MGV Eintracht aufgestellt wurden, der bei der 32. Auflage des Offenen Singens die Organisation innehatte.

Nachdem Eintracht-Vorsitzender Stefan Krieft den Bürgermeister und die Besucher willkommen geheißen hatte, setzte der bunte Mix an Liedbeiträgen, für den nahezu 80 Sängerinnen und Sänger sorgten, zügig ein. Der Frauenchor der kfd unter Leitung von Valentin Speiser begann mit den Liedern „ Ein Spaziergang durch den Wald“, und „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“. Im zweiten Teil waren es „Die gute Freundschaft“ und „Goethe war gut“, Zwei Auftritte hatten auch die Männerchöre. Der MGV Cäcilia Dorf und der MGV Lyra Telgte, die gemeinsam unter der Leitung von Chorleiter Heiner van Essen auftraten, bereicherten die Veranstaltung unter anderem mit dem „Schifferlied“ und „Heideröslein“ und den plattdeutschen Liedern „Is dat nich en Jütt ken Düker? sowie „Kenns du de leiwe ol de Stadt“ von Ferdinand Clusmann, der nach dem zweiten Weltkrieg Organist in der Propstei in Telgte war. Der MGV „Eintracht“ unter Leitung von Harald Berger, brachte „Über den Wolken“, „Mambo“ von Herbert Grönemeier, „Über sieben Brücken“ und „ Danke schön und auf Wiedersehn“ zum Besten.

Nach dem ersten Teil der Chorauftritte folgte das gemeinsame Singen mit den Gästen, die alle mit Liedtexten versorgt waren. Harald Berger stimmte mit seiner Gitarre dabei die bekannten Volks- und Wanderlieder an. Es führte zu einem stimmgewaltigen Echo in der freien Natur. Neben den vier Chören engagierten sich auch die Kiepenkerle Peter Rottwinkel und Johannes Rott­howe, indem sie nach westfälischer Tradition einen guten Tropfen ausschenkten. Zur Freude alle Anwesenden, Aktiven und Gäste sorgte Wolfgang Hölker noch mit kleinen netten Geschichten für ein zusätzliches Bonbon. So wurde die Veranstaltung zu einer runden Sache, konnten alle zufrieden den Heimweg antreten. Eine Fortsetzung des Offenen Singen auf Haus Langen ist wohl gewiss.

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