Pfarrwallfahrt
Eingelaufene Pfade

Telgte -

Wie gewohnt führte die Pfarrwallfahrt in diesem Jahr durchs Stadtgebiet. Im kommenden Jahr soll sich das ändern.

Sonntag, 17.09.2017, 20:09 Uhr

Schon früh morgens waren die ersten Teilnehmer der Wallfahrt aufgebrochen. Nach und nach stießen immer mehr Wallfahrer zur Gruppe.
Schon früh morgens waren die ersten Teilnehmer der Wallfahrt aufgebrochen. Nach und nach stießen immer mehr Wallfahrer zur Gruppe. Foto: Große Hüttmann/Kafille

Bereits am Vormittag startete am Samstag die Pfarrwallfahrt. Ziel war nach mehreren Stationen die Clemenskirche, welche die Pilger am späten Nachmittag erreichten. Nach dem Gottesdienst trafen sich Wallfahrer sowie Gottesdienstbesucher zum Fest der Begegnung auf dem Kirchplatz.

Von der Kraftfahrerfahrerkapelle St. Christophorus in Raestrup führte der Weg der Wallfahrer zur ersten Station, dem neuen Pfarrheim St. Johannes. Hier und an allen weiteren Stationen wurden Impulse gesetzt. Das Motto der diesjährigen Wallfahrt lautete „Gottes Wort leben“. „An den Stationen wollen wir uns von Impulsen zu diesem Thema inspirieren lassen“, sagte Pastoralreferenten Petra-Maria Lemmen . Die Impulse zeigten auf die verschiedensten Arten, wie Gottes Wort gelebt werden kann. So setzten die Messdiener und die KJG moderne Songs von den Wise Guys und Adelle ein, zudem wurde ein Impuls für Kinder und Familien an Wilhelmers Kreuz gesetzt. Ab der Mittagspause in Westbevern begleitete der Musikzug Westbevern Dorf die Pilger auf ihrer Rundreise. Nach einem weiteren Impuls an der Marienlinde folgte dann der Einzug in die Clemenskirche mit anschließendem Gottesdienst. Die Wallfahrer und Gottesdienstbesucher konnten nach der heiligen Messe am Fest der Begegnung teilnehmen. Die Kolpingsfamilie hatte auf dem Kirchplatz einen Grill aufgebaut. Bernhard Hewing, zweiter Vorsitzender, und Oliver Niedostadek waren voll in ihrem Element: „Die Kolpingsfamilie ist in diesem Jahr wieder an der Reihe und wir grillen, so wie wir das beim Osterfeuer auch immer machen.“

Der Pilgerweg der Pfarrwallfahrt verläuft schon seit elf Jahren durch das Stadtgebiet. Nun sei es an der Zeit, mal etwas zu verändern, befand Petra-Maria Lemmen: „Die Wallfahrt im Stadtgebiet war immer schön und auch sinnvoll nach der Zusammenlegung der Pfarreien, so konnte man sich besser kennenlernen. Nach elf Jahren wollen wir neue Wege gehen.“ Sie erklärte, dass das Datum – eine Woche nach Mariä Geburt – bleiben solle. Nur das Ziel werde sich ändern. „Wir werden im nächsten Jahr zum Kloster Vinnenberg pilgern, weil Wallfahrt ja auch etwas mit Aufbruch zu tun hat.“

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