Raestruper Gemeindehaus
Weiterer Meilenstein

Telgte -

Der Traum von einem Gemeindehaus für alle Raestruper Vereine und Gruppierungen erhält nach der Mitgliederversammlung des Vereins „Raestruper Gemeindehaus“ weiteren Auftrieb.

Montag, 30.10.2017, 05:10 Uhr

Leidenschaftlich und zielorientiert zeigt sich der Vorstand des Vereins Raestruper Gemeindehaus (v.l.) Christoph Hartmann, Sven Hartmann, Michael Niebrügge, Jan Brockamp, Ursula Niebrügge, Steffen Brockamp, Wolfgang Graf von Ballestrem, Hans-Georg Leißing, Manfred Inkmann (vorne, 2.v.r. sitzend), Ludger Schlieper, Klaus-Martin Decker und Franz-Josef Inkmann. Es fehlt: Michael Büscher.
Leidenschaftlich und zielorientiert zeigt sich der Vorstand des Vereins Raestruper Gemeindehaus (v.l.) Christoph Hartmann, Sven Hartmann, Michael Niebrügge, Jan Brockamp, Ursula Niebrügge, Steffen Brockamp, Wolfgang Graf von Ballestrem, Hans-Georg Leißing, Manfred Inkmann (vorne, 2.v.r. sitzend), Ludger Schlieper, Klaus-Martin Decker und Franz-Josef Inkmann. Es fehlt: Michael Büscher. Foto: Pohlkamp

Der Traum von einem Gemeindehaus für alle Raestruper Vereine und Gruppierungen erhält nach der Mitgliederversammlung des Vereins „Raestruper Gemeindehaus“ weiteren Auftrieb: Die Versammlung beschloss einstimmig, das Grundstück neben der Kraftfahrerkapelle von der Kirchengemeinde St. Marien zu kaufen. Doch damit sei der Weg noch lange nicht frei. „Viele Hürden müssen noch genommen werden“, betonte der Vorstand.

Zum dritten Mal trafen sich die Vereinsmitglieder zur Generalversammlung. In die Gaststätte Büscher waren viele der insgesamt 123 Mitglieder gekommen, um Bilanz zu ziehen sowie die Zukunft des Vereins und von Raestrup weiter mitzugestalten. Seit 2015 gibt es den Verein „Raestruper Gemeindehaus“. Er hat sich die Förderung des gesellschaftlichen und familiären Zusammenhalts der Bauerschaft und des Gemeinwohls ebenso zum Ziel gesetzt wie die Realisierung eines Gemeindehauses.

Zur Generalversammlung begrüßte der Vorsitzende Manfred Inkmann auch Freunde des Fördervereins „Kulturgut Samson“ aus Tönnishäuschen. Wie bereits berichtet, gibt es eine engere Zusammenarbeit zwischen beiden Gruppierungen.

In einem Rückblick ließ Hans-Georg Leißing die einzelnen Meilensteine der Entwicklung Revue passieren. Das „DIEK Raestrup 2025 – Dorfinnenentwicklungskonzept für eine nachhaltige Ortsentwicklung“ sei am 19. Oktober von der Stadt beschlossen worden und mache den Weg frei für eine weitere zügige Umsetzung des Gemeindehaus-Vorhabens. Leißing erwähnte unter anderem die öffentliche Ortsbegehung sowie die Auftaktveranstaltung im März, bei der Arbeitskreise gegründet wurden. Diese tagten häufig, und als Ergebnis gab es einen Handlungsleitfaden für die Entwicklung Raestrups in den nächsten Jahren. Dieser wurde dem Rat zum Beschluss vorlegt und bereits abgesegnet.

Bei den Vorstandswahlen waren sich alle einig: Manfred Inkmann bleibt erster Vorsitzender, Michael Niebrügge sein Stellvertreter, Ursula Niebrügge Kassiererin und Franz-Josef Inkmann zweiter Kassierer.

Einen Tausch gab es beim Schriftführer. Hans-Georg Leißing möchte seine Arbeit als Beisitzer fortsetzen. Neuer Schriftführer ist jetzt Wolfgang Graf von Ballestrem. Zum Vorstand gehören zudem vier Beisitzer: Hans-Georg Leißing, Ludger Schlieper, Klaus-Martin Decker und Michael Büscher, der für Claudia Brockamp gewählt wurde.

Ganz wichtig ist dem Vorstand die Integration von jungen Mitbürgern. „Wir möchten, dass sie an der Gestaltung unserer nachhaltigen Ortsentwicklung mitarbeiten,“ betonte Manfred Inkmann. So wurden zur Unterstützung einstimmig Sven und Christoph Hartmann sowie Steffen und Jan Brockamp gewählt. Schließlich gab es noch die einstimmige Wiederwahl der Kassenprüfer: Marco Leißing und Michael Hartmann.

Bei einem Wettbewerb der PSD-Bank hatte der Verein im vergangenen Jahr 9000 Euro gewonnen. Mit dem Geld soll ein Zelt angeschafft werden. Das Projekt stellte Manfred Fockenbrock vor. Es wird ein mobil einsetzbares sehr massives Zelt mit vielfältigen Möglichkeiten sein, das auf die Bedürfnisse der Raestruper Vereine und Gruppierungen zugeschnitten ist. Damit hat der Verein bereits im kommenden Jahr ein erstes Dach über dem Kopf. Im Mai soll es erstmals zum Einsatz kommen.

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