Basar im Rochus-Hospital
Letztes Mal für den guten Zweck

Telgte -

42 Jahre lang haben die Schwestern des Hauses Maria Hilf ihren Basar im Rochus-Hospital ausgerichtet. Nach der jetzt durchgeführten zweitägigen Verkaufsveranstaltung für wohltätige Zwecke ist Schluss.

Sonntag, 05.11.2017, 11:11 Uhr

Zum Abschluss des Basars stellten sich die Schwestern des Hauses Maria Hilf mit den Mitarbeiterinnen der Arbeitstherapie des Rochus-Hospitals zu einem Foto auf.
Zum Abschluss des Basars stellten sich die Schwestern des Hauses Maria Hilf mit den Mitarbeiterinnen der Arbeitstherapie des Rochus-Hospitals zu einem Foto auf. Foto: Pohlkamp

42 Jahre lang haben die Schwestern des Hauses Maria Hilf ihren Basar im Rochus-Hospital ausgerichtet. Nach der jetzt durchgeführten zweitägigen Verkaufsveranstaltung für wohltätige Zwecke ist Schluss. Schwester Erminette steht stellvertretend für die vielen Nonnen, die sich in den 42 Jahren für den Basar stark gemacht haben. Die Ordensfrau war von Anfang an dabei und hat sich mit ihren 75 Schwestern immer gerne darauf vorbereitet. Jahr für Jahr wurde gebastelt, gestrickt und organisiert – seit dem 21. September 1975. „Damals standen uns auch fünf Webstühle zur Verfügung, und so konnten wir die unterschiedlichen Stoffe nach alter Tradition anfertigen,“ blickt Schwester Erminette zurück.

Auch für ihren letzten Basar hatten die Schwestern wieder Wollsocken, Pullover, Mützen, Schals, Leuchtsterne, Decken und Topflappen und vieles mehr angefertigt und ausgestellt, zudem Marmelade und Weihnachtskarten angeboten. Hilfe bei der Organisation erhielten die Schwestern auch dieses Mal wieder von den Mitarbeiterinnen der Arbeitstherapie des Rochus-Hospitals.

Doch nun haben die Ordensschwestern aus Altersgründen einen Schlussstrich gezogen, weil für sie der Aufwand zu hoch ist. Die Bewohner und Besucher erlebten den Basar noch einmal, der ergänzt wurde um einen Bücherflohmarkt, Produkte aus der Töpferei Schäfer und durch einen privaten Flohmarkt. In der Cafeteria konnten sich die Gäste bei Kaffee, Kuchen und frischen Waffeln verwöhnen lassen. Am Sonntag gab es mittags zusätzlich Erbsen- und Gemüsesuppe zu genießen. Der Erlös der Veranstaltung ist für die Bücherei des Rochus-Hospitals, für den Förderverein Wohnbereich St. Benedikt und für die Bolivien-Mission des Ordens bestimmt.

Maria Goldmann, zweite Oberin und Koordinatorin im Haus Maria Hilf, bedankte sich zum Abschluss des Basars bei den Schwestern und allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Arbeitstherapie des Rochus-Hospitals für die geleistete Arbeit und die vielen Stunden, die alle in das Projekt investiert hatten.

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