„Bürgernetz Westbevern“
Auf dem Weg zur Glasfaser

Westbevern -

Frank Demmer wurde einstimmig zum ersten Vorsitzenden des neu gegründeten Vereins „Bürgernetz Westbevern“ gewählt

Donnerstag, 09.11.2017, 17:11 Uhr

Einstimmig wurde das Vorstandsteam von den Anwesenden gewählt.
Einstimmig wurde das Vorstandsteam von den Anwesenden gewählt. Foto: Niemann

Seit Mittwochabend um 21.57 Uhr gibt es den Verein „Bürgernetz Westbevern“. Frank Demmer wurde einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt.

Ein einstimmiges Votum der 46 Anwesenden, die vorher ihre Mitgliedschaft bekundet hatten, erhielten bei den Wahlen auch die weiteren Vorstandsmitglieder. Damit kann der Glasfaserausbau mit Volldampf angegangen werden.

Voraussetzung für die Realisierung des Gesamtvorhabens ist der vorherige Abschluss von mindestens 150 Verträgen über eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten mit dem seitens des Vereins ausgewählten Netzbetreiber, der Firma „inexio“.

„Nur gemeinsam, und wenn sich alle bei den Arbeiten einbringen, können wir die Baumaßnahme schaffen“, appellierte der gewählte Vorsitzende Frank Demmer an die Anwesenden, von denen er sich erhofft, dass die geforderten 150 Verträge abgeschlossen werden. 2000 Euro werden für den ersten Anschluss des eigenen Grundstück fällig, für jeden weiteren jeweils 1500 Euro.

Der Verein „Bürgernetz Westbevern“ sorgt für das Ausheben und das Zuschütten der Gräben. Mit dem Anschluss ans Haus hat der verein nichts zu tun.

Der über 24 Monate laufende Vertrag mit „inexio“ tritt erst nach dem Anschluss ans Netz in Kraft. Es entsteht eine einmalige Anschlussgebühr von 149,95 Euro.

Ziel und Zweck des „Bürgernetzes Westbevern“ ist: Der Verein setzt sich für die Bereitstellung von Breitband-Internetanschlüssen für seine Mitglieder auf Basis der Glasfaser-Technologie im Außenbereich von Telgte-Westbevern mit den Ortsteilen Dorf und Vadrup ein. Der einbezogene Außenbereich von Westbevern umfasst die Bauerschaften Brink, Borgesch, Fredde, Haus Langen, Kortenkamp, Krumme Reck, Lütken Heide, Mersch, Nathmannsheide, Pöhlen, Riehenhaar, Schultenhook, Voßhaar und Wiewelhook. Das Ausbaugebiet wird in drei Polygone aufgeteilt, die unter dem Dach des Vereins den Glasfaserausbau jeweils als organisatorische und wirtschaftliche Einheit voranbringen.

Bauerschaften, die sich noch nicht angeschlossen haben, könne dieses noch tun. Man werde diesen aber nicht nachlaufen, hieß es bei der Versammlung.

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