Großtagespflege „Kindernest“
Zwischenmodul zwischen Kita und häuslicher Pflege

Telgte -

Viel Interessantes erfuhren die Mitglieder des Jugendausschusses bei ihrem Besuch im „Kindernest“.

Freitag, 10.11.2017, 18:11 Uhr

Lisa Heese (4.v.r.) und Henriette Pickfort (5.v.r.) stellten den Ausschussmitgliedern die Großtagespflege vor.
Lisa Heese (4.v.r.) und Henriette Pickfort (5.v.r.) stellten den Ausschussmitgliedern die Großtagespflege vor. Foto: Flockert

Die in der Großtagespflege „Kindernest“ an der Bahnhofstraße betreuten Mädchen und Jungen sind im Schnitt ein Jahr und drei Monate alt. Die durchschnittliche Betreuungszeit der ab dem 1. Dezember neun Kinder liegt bei 32 Stunden. Um 7.15 Uhr wird das erste Kind gebracht, um 15.15 Uhr das letzte wieder angeholt. Kinder bleiben dort in der Regel bis zu ihrem dritten Geburtstag. Das und viele weitere Details über das Leben in der im Januar dieses Jahres eröffneten Einrichtung, die unter der Trägerschaft des Mütterzentrums Beckums steht, erfuhren die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Senioren, Sport und Soziales bei einem Besuch in der Großtagespflege. In schöner Regelmäßigkeit schaut sich der Ausschuss Einrichtungen in der Stadt an.

Lisa Heese , Vorstandsmitglied des Mütterzentrums, erläuterte zunächst das Konzept. Für ihren Vereins sei des wichtig, „individuell für die Menschen dazu sein“. Als Träger beschäftigt das Zentrum für das „Kindernest“ zwei Tagesmütter sozialversicherungspflichtig mit festen Arbeitsverträgen.

Eine dieser Tagesmütter ist Henriette Pickfort, die den Ausschussmitgliedern den Tagesauflauf der Kinder detailliert vorstellte. Beim Leben in der Einrichtung, die Ausschussvorsitzende Katja Müller als „Zwischenmodul zwischen Kita und häuslicher Pflege“ bezeichnete, sollen sich die Kinder immer wie zu Hause fühlen. Sie werden, wo es geht, mit eingebunden. Zum Beispiel beim Ausräumen der Spielmaschine.

Der Mietvertrag läuft über fünf Jahre. Doch einer Verlängerung scheint nichts im Wege zustehen. Der Vermieter sei an einem längeren Mietverhältnis interessiert, berichtete Heese.

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