Kramermahl der Telgter Hanse
Baustelle ist in aller Munde

Telgte -

Die ungeliebte Baustelle in der Altstadt war auch beim Kramermahl der Telgter Hanse das zentrale Thema.

Montag, 13.11.2017, 09:11 Uhr

„Baustellen-Atmosphäre“ beim Kramermahl der Telgter Hanse in den Bürgerstuben „mittendrin“: erste Vorsitzende Walburga Westbrock (l.) Gabriele Sieker (2.v.l.) und Nina Ruhlandt (r.) als Organisatoren des Kramermahls und die Baustellenseelsorgerin Sonja Schrapp (mit Helm).
„Baustellen-Atmosphäre“ beim Kramermahl der Telgter Hanse in den Bürgerstuben „mittendrin“: erste Vorsitzende Walburga Westbrock (l.) Gabriele Sieker (2.v.l.) und Nina Ruhlandt (r.) als Organisatoren des Kramermahls und die Baustellenseelsorgerin Sonja Schrapp (mit Helm). Foto: Pohlkamp

Mittendrin fühlten sich am Freitagabend die etwa 80 Gäste des Kramermahls der Telgter Hanse, als diese sich bereits beim Eintritt in den Veranstaltungsort „mittendrin“ in ihrer „ungeliebten Baustelle Altstadt“ wiederfanden.

„Baustellen-Seelsorgerin“ Sonja Schrapp empfing die Gäste einzeln und klärte auf, dass die Dauer-Baustelle der Altstadt an diesem Abend wohl ein „heißes Thema“ sein dürfte. So erhielt das Kramermahl der Telgter Hanse einen völlig neuen Anstrich. Da musste die Künstlerin aus Sendenhorst mit ihrem Improvisationstheater kommen, um der Geschäftswelt die „Augen zu öffnen“: Vier Baustellenszenen zeigten den Anwesenden, dass die innere Haltung und Einstellung die äußeren Umstände wesentlich steuere.

Im Mittelpunkt dieser schon traditionellen Veranstaltung der Telgter Hanse standen einmal mehr der Austausch und Kontakt zwischen den Kaufleuten und Gästen aus dem Telgter Wirtschaftsleben.

In ihrer Begrüßung zog die Vorsitzende Walburga Westbrock eine Bilanz zwischen „Krisen(Baustellen)dämmung“, Kundenbindung und gemeinsamen Veranstaltungen. Sie erinnerte daran, dass man in diesem Jahr viel bewegt und versucht habe, die Dauer-Baustelle mit attraktiven Zusatzangeboten zu überstehen.

Nach einem Mahl kehrte das „Baustellen-Thema“ wieder zurück auf die Bühne: Schlagfertig und witzig präsentierte sich Sonja Schrapp.

Durch verschiedene Etüden und Spielimpulse hatten die Gäste die Möglichkeit, Baustellenszenen auszuprobieren, zu improvisieren und neue Sichtweisen zu der Baustelle im Rahmen eines Theaterspiels zu erhalten. Dabei mussten einige Besucher freiwillig „Baustelle“ spielen. Sehr zur Begeisterung der übrigen Gäste sorgten so Spontaneität und Fantasie der Darsteller für spannende und unterhaltsame Baustellenszenen.

Sonja Schrapp schaffte es mit ihrem Improvisationstheater, Menschen auf der Bühne in interessante Charaktere zu verwandeln. Und sie überzeugte mit ihrem Aufruf, „tanzen Sie das Leben und feiern Sie sich und Ihre Mitmenschen.“ Mit einem Lachen, Lob und Dankbarkeit werde Erfolg spürbar und Glück fassbar.

Thorsten Matschke sorgte anschließend mit seiner Musik für beste Stimmung. Es wurde viel getanzt und gelacht.

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