Ehrenamt
Ohne Ehrenamt geht nichts

Westbevern -

Ob Wanderwart, Bankpate oder Wegewart, sie alle tragen ehrenamtlich dazu bei, dass in Westbevern alles picobello in Ordnung ist.

Mittwoch, 15.11.2017, 18:11 Uhr

Wanderwarte, Wegewarte und Bankpaten – hier Lars Tippkötter – engagieren sich ehrenamtlich, damit im Ort alles picobello ist.
Wanderwarte, Wegewarte und Bankpaten – hier Lars Tippkötter – engagieren sich ehrenamtlich, damit im Ort alles picobello ist. Foto: Niemann

Wenn der 14-jährige Lars Tippkötter von der Schule kommt, fällt ihm die Bank an der Straße immer ins Auge. Dort verweilt er gelegentlich kurz, aber in erster Linie dann, wenn er seine ehrenamtliche Tätigkeit zur Verschönerung der Sitzgelegenheit und deren Umfeld zum Wohle der Allgemeinheit verrichtet hat.

Das ist mindestens ein Mal in der Woche der Fall, besonders in der Zeit, wenn Sonne und Regen dafür sorgen, dass das Gras kräftig wächst. Lars Tippkötter ist Bankpate. Der Jüngste im Kreis von 71 freiwilligen Helfern, die für die 71 Standorte im Ort mit ihren insgesamt 115 Bänken zuständig sind. Dazu zählen auch die ursprünglich von der Stadt aufgestellten Sitzgelegenheiten, die aufgrund eines Abkommens mit dem Krink von diesem sauber gehalten werden. Sie alle pflegen und hegen die Sitzmöglichkeiten, halten sie sauber, sorgen aber auch für ein einladendes Umfeld rund um die jeweilige Bank.

Diese stehen vornehmlich an den Wanderwegen W 1 bis W 6, die der Westbeverner Krink eingerichtet hat. Die Mitglieder und Helfer haben es sich auch zur Aufgebe gemacht, die Bänke in Schuss zu halten, zu renovieren und mit einem neuen Anstrich zu versehen oder auch die eine oder andere neue Sitzgelegenheit aufzustellen.

Bernhard Tippkötter, Josef Sickmann, Albert Laubrock, Karl Schulze Eilfing, Heinz Burlage, Hubert Burlage, Paul Hüttmann sowie zahlreiche weitere Helfer bilden ein engagiertes Team, das mit viel Freude dieser Aufgabe nachkommt. Das gilt im Bezug auf Streckenführung, Beschilderung und Pflege der Bänke, aber auch im Hinblick auf Informationsvermittlung – etwa mit Hilfe von Wanderkarten in Kleinformat zum Mitnehmen oder im Großformat, die in den Schaukästen hängen. Die große Wanderkarte mit dem Notallservice mit Bankleitsystem befindet sich in rund 26 Schaukästen, die an verschiedenen Stellen zu finden sind.

Die Karte enthält neben den Wanderwegen und den Standorten der Bänke auch weiterführende Hinweise – etwa auf Sehenswürdigkeiten. Die Holzvorrichtungen der Schaukästen wurden jüngst von Günter Dange neu lackiert. Zur gleichen Zeit waren einige Krink-Mitglieder damit beschäftigt, das Gras entlang des Wanderweges 5a das letzte Mal zu schneiden. Die Instandhaltung der Wanderwege, aber auch der Krinkhütte „Zur Fledermaus“, in der Günter Sundermann als Hüttenwart aktiv ist, nehmen viel Zeit in Anspruch. Immer gibt es etwas zu tun.

Das Wanderwegenetz umfasst rund 62 Kilometer. Zwischen 7,1 und 11,3 Kilometer sind sie sechs Wanderwege lang. Kleine Schilder weisen auf die Strecken hin. Auch diese werden von Zeit zu Zeit durch die zwölf sogenannten Wegewarte überprüft, bei Bedarf werden sie auch ersetzt.

„Allen aus dem Krink, Krinkrentner und Helfer, gebührt ein dickes Lob. Sie sind engagiert, packen mit an, wenn es um das Wohl der Gemeinschaft geht. Ein Anruf genügt, und schon sind gleich mehrere Helfer zur Stelle, um das geplante Vorhaben umzusetzen“, stellte Krink-Wanderwart Bernhard Tippkötter heraus, bei dem die Fäden zusammenlaufen.

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