TOP 10 des Ehrenamtes
Dickes Lob für zwei Ehrenamtler

Telgte/Westbevern -

Landrat Dr. Olaf Gericke und Angelika Schmiele vom Kreissportbund ehrten die „TOP 10 des Ehrenamtes“ im Kreis Warendorf. Zu den Ausgezeichneten gehörten auch Josef Niehoff von der SG Telgte und Heinrich Bergmann vom SV Ems Westbevern. Dia Lautatoren waren voll des Lobes.

Donnerstag, 16.11.2017, 17:11 Uhr

Angelika Schmiele vom Kreissportbund und Landrat Dr. Olaf Gericke zeichneten Josef Niehoff (2.v.r.) aus. Die Laudatio hielt SG-Vorsitzender Ulrich Winckler (l.).
Angelika Schmiele vom Kreissportbund und Landrat Dr. Olaf Gericke zeichneten Josef Niehoff (2.v.r.) aus. Die Laudatio hielt SG-Vorsitzender Ulrich Winckler (l.). Foto: Jonas Wiening

Josef Niehoff von der SG Telgte und Heinrich Bergmann vom SV Ems Westbevern gehören zu den „Top Ten des Ehrenamtes im Sport“ im Kreis, die am Mittwochabend in Warendorf ausgezeichnet worden.

Der Kreis und der Kreissportbund ehrten bereits zum 17. Mal Menschen, die sich ehrenamtlich im Sportverein engagieren. „Wir wollen uns für die freiwillige Arbeit bedanken und diese anerkennen und würdigen“, erklärte Landrat Dr. Olaf Gericke. Angelika Schmiele vom Kreissportbund fügte hinzu: „Es ist nicht immer einfach für Sie, und oft wird Ihre Arbeit als selbstverständlich angesehen. Lassen Sie sich nicht unterkriegen.“

Josef Niehoff ist seit genau 20 Jahren Geschäftsführer der SG Telgte. „In dieser Zeit hat er sich als umsichtiger Organisator im Verein unverzichtbar gemacht. Die üblichen Aufgaben der Geschäftsführung erledigt er souverän“, lobte SG-Vorsitzender Ulrich Winckler in seiner Laudatio. „Sein Reservoir an Ideen, die der SG gut tun, ist unerschöpflich.“

So habe er die Neugestaltung des Takko-Stadions massiv vorangetrieben. Seit 2011 verfüge die SG über einen hochmodernen Kabinentrakt. Drei Jahre später sei das Stadion um ein Multifunktionsgebäude mit Kiosk erweitert worden. Derzeit forciere Josef Niehoff eine Ergänzung dieses Gebäudes um einen eleganten Unterstand, der den Besuchern Schutz vor Regen und Sonne bieten soll. Gleichzeitig sei ihm die Umgestaltung der Cafeteria „Finale“ im alten Kabinentrakt wichtig. Hier solle ein Treffpunkt und Veranstaltungsraum entstehen. All diese Ideen treibe Niehoff auf Strategietagungen des SG-Vorstands voran, die er ebenfalls federführend organisiere.

Vorschläge seien das eine, deren finanzielle Umsetzung das andere. Auch hier finde Niehoff immer wieder zündende Konzepte. Mit seiner Begeisterung stecke er alte und neue Sponsoren an, die sich gern für die SG Telgte engagierten. Dabei vergesse Josef Niehoff auch den Kontakt zu Rat und Verwaltung der Stadt Telgte nicht. Zu allen wichtigen Entscheidungsträgern habe er einen guten Draht.

„Dass er maßgeblich die Auftritte von Profi-Teams aus der Bundesliga, die seit 1994 regelmäßig in Telgte stattfinden, mitprägt, versteht sich von allein“, so Winckler. „Diese Events zu einem Erlebnis für alle Besucher werden zu lassen, treibt ihn immer wieder an.“

Dass Josef Niehoff all die Aufgaben mit einem Höchstmaß an Kommunikationsfähigkeit und Herzlichkeit bestreite, dürfe nicht unerwähnt bleiben.

„Ohne Dein Mitwirken wäre der SV Ems nicht das, was er heute ist“, betonte Bernd Hugenroth in seiner Laudatio für Heinrich Bergmann, der sich seit 40 Jahren mit viel Herzblut beim SV Ems ehrenamtlich engagiert. Nach seiner Fußballer-Laufbahn war er Jugendtrainer und dann technischer Geschäftsführer des SV Ems. Seit 18 Jahren ist er Abteilungsleiter der Fußball-Senioren. „Den umfangreichen Sportbetrieb zu managen, hat er immer als seine Pflicht angesehen“, sagte SV-Ems-Vorsitzende.

Hugenroth nannte Stärken, die Heinrich Bergmann ausmachen würden: Er könne Menschen motivieren, außerhalb des Sportbetriebes Aufgaben zu übernehmen. Er habe Vereinsmitglieder dazu gebracht, bis zu 3000 Stunden ehrenamtlich für die Sanierung des Sportheims zu arbeiten. „Heinrich war bei fast allen Arbeitseinsätzen vor Ort und hat neben der Koordination auch handwerklich mit angefasst“, war Hugenroth voll des Lobes.

Und er treibe Menschen an, wenn es aus seiner Sicht notwendig sei, bestimmte Projekte anzufassen. Die Sanierung von Sportheim und Flutlichtanlage sowie den Umbau des Ascheplatzes zu einem Rasenplatz habe er initiiert und vorangetrieben.

Zum Schluss wies Hugenroth darauf hin, dass alle Wegbegleiter heute der Meinung seien, dass „der SV Ems im Sportbereich und auch in der Entwicklung der Sportanlagen so gut dasteht, weil Heinrich Bergmann dieses mitgestaltet hat“.

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