Sekundarschule
Ersthelfer für den Notfall

Telgte -

Bei kleineren Unfällen im Schulalltag ist es wichtig, dass schnell Helfer vor Ort sind. Diesen Job übernehmen auch an der Sekundarschule die Schulsanitäter. Diese wurden bislang vom Jugendrotkreuz ausgebildet. Das geschieht nun aber unter der Leitung von Lehrerin Noelle Goseling im Rahmen des Unterrichts.

Mittwoch, 29.11.2017, 18:11 Uhr

Wenn das Thema Herz-Lungen-Wiederbelebung auf dem Plan steht, dann unterstützen die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes die Ausbildung.
Wenn das Thema Herz-Lungen-Wiederbelebung auf dem Plan steht, dann unterstützen die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes die Ausbildung. Foto: Flockert

Es muss ja nicht gleich eine Wiederbelebung sein. Haben sich Mitschüler aber bei einem Sturz Schürfwunden oder Prellungen geholt, dann ist an der Sekundarschule der Schulsanitätsdienst gefragt.

Diesen gibt es schon seit Längerem, doch an der Ausbildung der Jugendlichen zum Schulsanitäter hat sich etwas geändert. War es bislang das Telgter Jugendrotkreuz , das die Schüler in die Lage versetzte, in Notfällen Hilfe zu leisten, so ist seit diesem Schuljahr Lehrerin Noelle Goseling , die die Helfer im Rahmen des Unterrichts schult. Sie hat dafür eine Zusatzqualifikation für Erste-Hilfe- und Schulsanitätsausbildung erworben.

Seit diesem Schuljahr werden 36 Jugendliche aus den Klassen acht und neun auf mögliche Einsätze vorbereitet. Unterstützt wird die Pädagogin dabei vom DRK, zum Beispiel im Bereich Herz-Lungen-Wiederbelebung. Gibt es in der Sekundarschule einen Notfall, dann werden die diensthabenden Notfallhelfer per Lautsprecher alarmiert. Diese sprinten dann zum Sekretariat, um den Notfallkoffer zu holen und die Erstversorgung zu übernehmen. Auch Noelle Goseling begibt sich zum Ort des Geschehens. Sie hat dann zu entscheiden, wie weiter vorgegangen wird. Ob zum Beispiel ein Krankenwagen gerufen werden muss.

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