Christine Everwin ausgezeichnet
Landwirtschaft ist ihre Leidenschaft

Telgte -

Christine Everwin wurde von Landwirtschaftministerin Christina Schulze Föcking als jahrgangsbeste Agrarbetriebswirtin ausgezeichnet.

Dienstag, 09.01.2018, 18:01 Uhr

Christine Everwin wurde unter anderem von Landwirtschaftministerin Christina Schulze Föcking als jahrgangsbeste Agrarbetriebswirtin ausgezeichnet. Mit im Bild: Johannes Fritzen, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW.
Christine Everwin wurde unter anderem von Landwirtschaftministerin Christina Schulze Föcking als jahrgangsbeste Agrarbetriebswirtin ausgezeichnet. Mit im Bild: Johannes Fritzen, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW. Foto: Landwirtschaftskammer NRW

Christine Everwin ist eine ausgezeichnete Landwirtin – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die 29-jährige Telgterin ist Jahrgangsbeste der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Bereich „Staatlich geprüfte Agrarbetriebswirtin“. Im Rahmen einer Feierstunde wurde der Telgterin vom Präsidenten der Landwirtschaftskammer NRW, Johannes Fritzen, sowie von NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking die Auszeichnung überreicht.

Beruflich schlug Christine Everwin nach der Schule nicht direkt den Weg in die Landwirtschaft ein. Sie absolvierte vielmehr eine Ausbildung zur Gärtnerin im Bereich Zierpflanzenbau. „Aus Liebe zur Landwirtschaft sowie zu meinem damaligen Freund und heutigen Ehemann Daniel Everwin habe ich mich 2012 kurzfristig für eine weitere Ausbildung zur Landwirtin entschlossen“, erzählt sie. Dabei habe sie großes Glück mit dem Ausbildungsbetrieb der Familie Pröbsting in Everswinkel gehabt. „Dort habe ich meine Leidenschaft zur Kuh- und Rinderhaltung entdeckt“, sagt sie. Das zweite Ausbildungsjahr absolvierte sie in Rheine bei einem Großbetrieb für Kälber- und Rinderaufzucht. Das erste Gesellenjahr machte sie im elterlichen Betrieb und heiratete während dieser Zeit.

Im August 2015 nahm die Telgterin dann die Fachausbildung zur „Staatlich geprüften Agrarbetriebswirtin“ an der Fachschule für Agrarwirtschaft in Wolbeck auf. Während dieser Zeit wurde ihre Tochter Nele Sophie geboren. „Ich konnte die Schule nach der Geburt weiter besuchen, weil mein Mann ein Jahr Elternzeit genommen hat und eine gute Freundin mich während meiner Fehlzeit mit Hausarbeiten und dem Lernstoff auf dem Laufenden gehalten hat“, sagt sie. Zudem habe sie große Unterstützung aus der Familie bekommen.

Nun will die Telgterin das frisch erworbene Wissen umsetzen: „Die Fachausbildung kam nicht nur meiner persönlichen Entwicklung zugute, sondern soll dazu beitragen, dass wir den Familienbetrieb stetig weiterentwickeln und dabei die gesellschaftliche Umstände, Veränderungsprozessen und neue Technologien mit einbeziehen“, sagt sie.

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