Landfrauenverband Telgte-Westbevern
Mut und Veränderungsbereitschaft

Telgte/Westbevern -

Der Landfrauenverband Telgte-Westbevern sieht sich Vorfeld der Jahreshauptversammlung gut aufgestellt. Erfreulich ist auch die Mitgliederentwicklung.

Dienstag, 16.01.2018, 18:01 Uhr

Der Vorstand des Landfrauenverbandes Telgte-Westbevern: (vorne, v.l.) Walburga Wickensack und Hanni Große Vogelsang (Kassiererin) sowie (hinten, v.l.) Gisela Biedenstein, Petra Große Vogelsang (Beisitzer), Inge Wiggering (Schriftführerin), Bettina Schulze Zumkley und Hildegard Verenkotte.
Der Vorstand des Landfrauenverbandes Telgte-Westbevern: (vorne, v.l.) Walburga Wickensack und Hanni Große Vogelsang (Kassiererin) sowie (hinten, v.l.) Gisela Biedenstein, Petra Große Vogelsang (Beisitzer), Inge Wiggering (Schriftführerin), Bettina Schulze Zumkley und Hildegard Verenkotte. Foto: Pohlkamp

Sehr zufrieden ist der Vorstand des Landfrauenverbandes Telgte-Westbevern mit der im letzten Jahr initiierten Gewinnung von Mitgliedern. Ein „Nachwuchsprogramm“ für junge Frauen mit Interesse für die Landwirtschaft führte rund 50 Frauen zusammen, die ein Jahr lang spannende und unterhaltsame Programme gemeinsam gestalteten. Zum Jahresende wurde dieses Projekt beendet, und viele junge Frauen entschlossen sich zu einer Mitgliedschaft im Verband. „Wir haben uns gefreut, dass einige mit Interesse an der Arbeit der Landfrauen den Weg zu uns gefunden haben“, sagt Hildegard Verenkotte , die den jüngeren Mitgliedern im Vorstand Raum bieten möchte. Am 23. Januar wird bei der Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt.

Die Damen im ländlichen Raum unter dem Dach des Landfrauenverbandes Telgte-Westbevern stellen sich den Herausforderungen mit individuellen Angeboten in einer modernen Landwirtschaft. Das Motto „Veränderung wagen, Vertrauen festigen“ haben sie bereits verinnerlicht.

Walburga Wickensack, Gisela Biedenstein und Hildegard Verenkotte bilden das Leitungsteam. Aus dem vergangenen Jahr können sie weitere positive Entwicklungen melden. Die klassische Bäuerin mit Gummistiefel und Kittel bei der Arbeit gebe es nicht mehr und sei „veraltet“. Die Kampagne „pumps@bauernhof“ des Landfrauenverbandes findet auch bei den Telgter Landfrauen Unterstützung. „Wir zeigen denen, die nicht aus der Landwirtschaft kommen, unsere Betriebe. Wir klären auf und haben die Erfahrung gemacht, dass die Landwirtschaft an Glaubwürdigkeit gewinnt, wenn wir ihr ein Gesicht geben.“

Durch das Projekt, „junge Frauen als Mitglieder“ zu gewinnen, sei die Arbeit spannender und interessanter geworden. „Wir wollen uns wie ein moderner, selbstbewusster und vor allem zukunftsorientierter Landfrauenverband aufstellen,“ hofft Walburga Wickensack, dass auch in diesem Jahr Jüngere, die nicht aus der Landwirtschaft kommen, Mitglied werden.

Die Landfrau, die als Vollzeitkraft auf dem Bauernhof tätig ist, hat sich zu einer Managerin entwickelt. „Dort, wo die Landwirtschaft noch voll erwerbsmäßig betrieben wird, haben wir uns spezialisiert: auf Kühe, Schweine und Bullenmast, Puten oder Hühner, Spargel, Erdbeeren, oder Kartoffeln“, berichtet so Hildegard Verenkotte. Sie fügt hinzu: „Immer mehr öffnet sich der Landfrauenverband. Zu unseren rund 150 weiblichen Mitgliedern gehören viele, die als ,Frau im ländlichen Raum‘ berufstätig sind und dennoch bei uns mitmachen.“ „Die Bäuerin der Zukunft“ bezeichnet Hildegard Verenkotte als gebildet, selbstbewusst, sie arbeitet am Hof im Nebenerwerb und geht außerhalb einer Arbeit nach. Gisela Biedenstein bedauert es, dass das Ehrenamt immer mehr zu kurz komme.

Auf der Jahresversammlung der Landfrauen am 23. Januar ist Schluss für Walburga Wickensack. Ihren Abschied aus dem Vorstand nach so langer Zeit bedauern Gisela Biedenstein und Hildegard Verenkotte. Sie loben die langjährige Zusammenarbeit mit ihrer Teampartnerin: „Sie war und ist mit ihren Ideen, mit ihrer Leidenschaft und mit ihrem Engagement stets eine kompetente Ansprechpartnerin. Schade, dass sie aufhört.“

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