Neues Gewerbegebiet
Mehr Bewerber als Flächen?

Telgte -

Die Nachfrage nach Gewerbeflächen in Telgte ist groß. In der Verwaltung liegen zahlreiche Meldungen für die Areale in Kiebitzpohl Nord vor.

Donnerstag, 18.01.2018, 06:01 Uhr

Das Bild aus luftiger Höhe zeigt einen Teil der Flächen (vorderer Bereich), die zukünftig zum Gewerbegebiet Kiebitzpohl Nord gehören werden. Die Nachfrage ist groß.
Das Bild aus luftiger Höhe zeigt einen Teil der Flächen (vorderer Bereich), die zukünftig zum Gewerbegebiet Kiebitzpohl Nord gehören werden. Die Nachfrage ist groß. Foto: Pohlkamp

Es sind zwar „nur“ 3200 Quadratmeter zusätzliche Fläche im Gewerbepark, aber dennoch ist die Freude bei Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer groß. Denn die Areale im Gewerbegebiet Kiebitzpohl sind heiß begehrt, und es kommt ihm mittlerweile auf jeden Quadratmeter an. Denn nach WN-Informationen gibt es in der Stadtverwaltung derzeit einen größeren Stapel an Bewerbern nicht nur aus Telgte, sondern auch aus umliegenden Orten für die insgesamt 89 000 Quadratmeter Gewerbeflächen, die im nördlichen Bereich neu an den Markt kommen sollen. Ob daher auch alle An- und Umsiedlungswünsche erfüllt werden können, steht (noch) in den Sternen . . .

Denn die Vergabe der Flächen wird erst am 20. März in der Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses und wenig später im Rat jeweils in nicht öffentlicher Sitzung erfolgen. Wie die Vergabe genau erfolgt, das steht noch nicht fest. Bereits vor einiger Zeit hatte Bürgermeister Wolfgang Pieper angedeutet, dass es angesichts der Nachfrage möglicherweise Sinn mache, einen Kriterienkatalog für die Flächenvergabe zu erstellen. Bislang wurde das aber noch nicht weiter in der Politik thematisiert.

Die zusätzlichen 3200 Quadratmeter sind übrigens durch eine Neuberechnung des Abwasserbetriebes TEO dazugekommen. Denn bei der Aufstellung des Bebauungsplanes Kiebitzpohl-Nord waren die Fachleute in ihren Vorplanungen noch von zwei Regenrückhaltebecken ausgegangen. In den vergangenen Wochen wurden diese Vorplanungen noch einmal überprüft und herausgekommen ist dabei, das geht aus den Unterlagen für den Planungsausschuss hervor, dass „mit einem optimaleren Flächenzuschnitt und der Umplanung des Kanalnetzes der Flächenbedarf für die Wasserwirtschaft deutlich verringert werden kann“, heißt es in einer Stellungnahme des Abwasserbetriebes. Daraus resultiert dann der „Flächengewinn“.

In den Firmen im Gewerbepark Kiebitzpohl mit seinen insgesamt rund 300 000 Quadratmetern Fläche sind nach Angaben des Wirtschaftsförderers rund 1000 sozialversicherungspflichtige Jobs entstanden.

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