Fusion der Stadtwerke
Aus ETO wird Ostmünsterland

Telgte -

Aus den Stadtwerken ETO und der Energieversorgung Oelde sollen zukünftig die „Stadtwerke Ostmünsterland“ werden. Ein Unternehmen mit rund 125 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 100 Millionen Euro.

Montag, 22.01.2018, 18:01 Uhr

Stellten das Konzept der Fusion vor (v.l.) Karl-Heinz Greiwe (Telgte), Berthold Lülf (Ennigerloh), Rolf Berlemann (Geschäftsführung), Wolfgang Annen (Ostbevern), Winfried Münsterkötter (Geschäftsführung), Berthold Streffing (Sendenhorst), Wolfgang Pieper (Telgte) und Carsten Grawunder (Drensteinfurt).
Stellten das Konzept der Fusion vor (v.l.) Karl-Heinz Greiwe (Telgte), Berthold Lülf (Ennigerloh), Rolf Berlemann (Geschäftsführung), Wolfgang Annen (Ostbevern), Winfried Münsterkötter (Geschäftsführung), Berthold Streffing (Sendenhorst), Wolfgang Pieper (Telgte) und Carsten Grawunder (Drensteinfurt). Foto: Große Hüttmann

Aus den Stadtwerken ETO und der Energieversorgung Oelde sollen zukünftig die „Stadtwerke Ostmünsterland“ werden. Ein Unternehmen mit rund 125 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 100 Millionen Euro. Das ist das Ziel der Geschäftsführung um Winfried Münsterkötter (Telgte) und Rolf Berlemann (Oelde) sowie des Aufsichtsrates des Versorgungsunternehmens.

Die entsprechenden Verträge sind bereits ausgehandelt und viele weitere Voraussetzungen für diesen Schritt geschaffen, bis hin zur Einbindung der Kommunalaufsicht, die dem Ganzen positiv gegenüberstehe. Die Gesellschaft wird ihren Hauptsitz in Telgte haben. Der Vertrieb soll auf Dauer in Oelde, die Techniker wiederum in Ennigerloh zusammengefasst werden.

In den kommenden rund zwei Monaten haben nun die Politiker in den insgesamt sechs beteiligten Kommunen (Ennigerloh, Telgte, Ostbevern, Sendenhorst, Drensteinfurt und Oelde) das letzte Wort. Sollten sie zustimmen, wird die Fusion rückwirkend zum 1. Januar erfolgen.

Das alles erläuterte Bürgermeister Wolfgang Pieper bei einer Pressekonferenz am Hauptsitz des Unternehmens in Telgte. Pieper und seine Amtskollegen aus den sechs Kommunen unterstrichen angesichts des digitalen Wandels und der Veränderungen im Energiemarkt die Bedeutung eines solchen Schrittes, um das Unternehmen auch auf Dauer wirtschaftlich zu halten. Gleichzeitig betonten sie aber auch, dass die Stadtwerke neuen Typs kein „Ozeanriese“, sondern vielmehr eine schnittige Jacht sein soll. „Der direkte Draht zum Kunden ist weiter gegeben“, versprach der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Heinz Greiwe.

Nachdem die bislang selbstständigen Stadtwerke ETO und Energieversorgung Oelde bereits seit einiger Zeit im Bereich der Bereitschaft bei der Erdgasversorgung zusammenarbeiten, sei der Gedanke einer Fusion gereift, so ETO-Geschäftsführer Winfried Münsterkötter. Die Chemie passe, auch auf Seiten der Mitarbeiter. Zudem seien die Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle im Wesentlichen identisch. In der Summe nach Meinung aller Beteiligten geradezu ideale Voraussetzungen für die Zusammenarbeit.

Für den Kunden sieht Wolfgang Pieper durch die Fusion etliche Vorteile. Unter anderem seien mittelfristig Synergieeffekte um siebenstelligen Bereich prognostiziert, was sich dann aller Voraussicht nach positiv auf die Preise auswirke.

Übrigens: Mit der Fusion werden die Stadtwerke auch ein mögliches neues Geschäftsfeld in den Gesellschaftsvertrag aufnehmen. Das ist die Planung, Errichtung und der Betrieb von Telekommunikationsnetzen und -anlagen.

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