Zu Ehren von Clapton & Dylan
Viel mehr als nur gecovert

Telgte -

Till Hoheneder und The Slowhand All Stars ließen die großen Hits von Eric Clapton und Bob Dylan auf ihre ganz eigene Art erklingen.

Sonntag, 04.02.2018, 18:02 Uhr

Till Hoheneder (3.v.l.) and the Slowhand All Stars begeisterten die Gäste des Bürgerhauses mit ihrer ganz persönlichen, musikalischen Hommage an Eric Clapton und Bob Dylan.
Till Hoheneder (3.v.l.) and the Slowhand All Stars begeisterten die Gäste des Bürgerhauses mit ihrer ganz persönlichen, musikalischen Hommage an Eric Clapton und Bob Dylan. Foto: Axel Engels

Till Hoheneder aus Hamm kennen viele aus seinen Auftritten beim Quatsch Comey Club sowie bei NightWash. Er arbeitet als Ghostwriter für Stars wie Atze Schröder, Gaby Köster, Horst Lichter. Aber seine eigentliche Passion ist seit über 30 Jahren die Musik. Er hat schon mit Inga Rumpf und Peter Bursch auf der Bühne gerockt, mit seiner Band „Till & Die Altobellis“ die Republik bereist.

Zu der Musik von Bob Dylan und Eric Clapton hat er eine ganz persönliche Beziehung, sie hat ihn über die Jahrzehnte immer begleitet und inspiriert. Da erfüllte er sich und damit den über 300 begeisterten Besuchern im Bürgerhaus mit seiner Hommage an diese legendären Künstler gleichsam einen lang gehegten Traum.

Mit dem versierten Gitarren-Virtuosen Michael Dommers, dem Schlagzeuger Jürgen Friesenhan, dem Akokordeonisten Peter Jurits, dem Bassisten Dirk Schulte sowie Stefan Lamberty am E-Piano und der Hammondorgel erlebte man Musiker, die ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt haben und bekannt sind durch ihr Spiel in Bands wie Wallenstein, der Bröselmaschine, dem Rocktheater N8chtschicht bis zu Grobschnitt. Diese Band als „The Slowhand All Stars“ zu bezeichnen, war dann schon die erste Huldigung an den als Eric Patrick „Slowhand“ Clapton bekannten Blues- und Rockmusikers.

An Spielfreude und technische Brillanz sind diese Musiker wohl nicht zu toppen und so ging es mit „Like a rolling stone“ in ein wahres Feuerwerk bestens bekannter Hits. „Maggies’ Farm“, „I shall be released“ durften an diesem Abend ebenso wenig fehlen wie „I’ll be your baby tonight“ oder „All along the watchtower“. Till Hoheneder konnte mit seiner markanten Stimme jedem Song ein eigenes Gewand verleihen. Der Anspruch von ihm und seinen musikalischen Weggefährten war, die unsterblichen Songs nicht zu covern, sondern sie auf eine ganz eigene Art erklingen zu lassen. Dabei galt es aber auch ein Zeitgefühl des Widerstandes gegen das Establishment einzufangen, für das diese Songs stehen. Wenn dann noch Songs von Eric Clapton wie „I shot the sherriff“ oder in feinster Country-Manier gespielt „Lay Down Sally“ erklangen, die Welt der britischen Rockband Cream bei „Sunshine of your love“ erstrahlte und mit „Crossroads“ in exquisiter Art an Eric Claptons Rainbow Concert erinnert wurde, dann war dieser Trip durch mehrere Jahrzehnte Rockgeschichte einfach perfekt.

Till Hoheneder wusste mit kleinen Moderationen in die jeweiligen Songs einzuführen. Ansonsten ging es auch für den als Comedian erfolgreichen Künstler an diesem Abend rein um die Musik und da war Energie, Leidenschaft und Kunstfertigkeit gefragt. Solch einen rasanten Trip mit „Seven days“ und „I dreamed I saw St. Augustine“ erlebt man nicht alle Tage, zumal in diesem Strauß grandioser rasanter Songs auch immer Platz war für ruhige Balladen.

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