Grundschule Westbevern
Der Wald mit all seinen Facetten

Westbevern -

Den Wald mit all seinen Facetten erlebten die Zweitklässler der Westbeverner Grundschule. Ein Experte war dafür angereist.

Mittwoch, 11.04.2018, 15:04 Uhr

Martin Sievers, Betreuer der „Rollenden Waldschule“, hatte für die 36 Zweitklässler der Westbeverner Grundschule viele Informationen parat.
Martin Sievers, Betreuer der „Rollenden Waldschule“, hatte für die 36 Zweitklässler der Westbeverner Grundschule viele Informationen parat. Foto: Niemann

Den heimischen Wald mit all seinen Facetten erleben – dazu hatten 36 Kinder aus den Klassen 2a und 2b der Westbeverner Grundschule die Möglichkeit. Sie erfuhren viel Wissenswertes von Martin Sievers , dem Betreuer der „Rollenden Waldschule“ der Kreisjägerschaft Warendorf.

„Klasse, dass wir einen Experten hier haben“, freute sich Elena Greiwe , Klassenlehrerin der 2a, die mit ihren 18 Schülern an der Krinkhütte „Zur Fledermaus“ und im nahen Wald verweilte. Patrizia Robin, Klassenlehrerin der 2 a, war bereits einen Tag zuvor mit 18 Kindern im Bereich der Krinkhütte unterwegs, wo drei Stunden Unterricht im Freien anstanden.

„Das Ziel ist es, den Kindern den Wald näher zu bringen. Das geht natürlich am besten vor Ort in und rund um ein Waldstück. Der Platz hier an der Krinkhütte bietet sich dafür an“, so Martin Sievers. Der freute sich besonders über das Interesse der Kinder, deren Gedankengänge und das Engagement beim Frage- und Antwort-Spiel. „Wichtig ist, dass jeder einen Beitrag einbringt, sein Wissen wiedergibt und vertieft“, erklärte Sievers.

Über Laub- und Nadelhölzer gab es viel zu sagen. Von der Eichel bis zum Heranwachsen zu einem großen Baum wurde gesprochen. Die Verwendung der Baumprodukte für den Hausbau war ein anderes Thema.

Das Spiel „Waldleben“, bei dem die Kinder die Veränderungen im Wald durch das Größerwerden der Bäume nachspielten, bildete den Abschluss des ersten Teils, ehe es zum Frühstück ging. Dabei fachsimpelten die Schüler bereits über das Leben im Wald.

„Die ,Rollende Waldschule’ ist rund 200 Mal im Jahr unterwegs“, berichtete Martin Sievers. „Wir besuchen Schulen, Kindergärten aber auch Seniorenheime. “

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