Versammlung von Zib Telgte
Neuanfang mit neuem Chef

Telgte -

Der Verein Zib – Zusammen ist besser – steht vor einem Neuanfang. Nach 15 Jahren an der Spitze des Vereins wurde Arnold Michels verabschiedet. Neuer erster Vorsitzender ist Dr. Arno Lott. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Querelen der letzten Zeit nun der Vergangenheit angehören.

Dienstag, 24.04.2018, 19:04 Uhr

Mit diesem Vorstand startet der Verein für Völkerverständigung (Zib) einen Neuanfang: (1. Reihe, v.l.) Susanne Weber-Will, Dr. Arno Lott (neuer erster Vorsitzender), Annette Rickhoff, Remzi Dengiz und Ulla Voß, (hintere Reihe, v.l.) Mehmet Oyur, Uwe Werdermann, Corinna Schwarze und Albert Vogt.
Mit diesem Vorstand startet der Verein für Völkerverständigung (Zib) einen Neuanfang: (1. Reihe, v.l.) Susanne Weber-Will, Dr. Arno Lott (neuer erster Vorsitzender), Annette Rickhoff, Remzi Dengiz und Ulla Voß, (hintere Reihe, v.l.) Mehmet Oyur, Uwe Werdermann, Corinna Schwarze und Albert Vogt. Foto: Pohlkamp

Vor einem Neuanfang steht Zib, der Verein für Völkerverständigung. Arnold Michels , der 15 Jahre lang an der Spitze stand, schied, wie bereits berichtet, aus dem Vorstand aus. Sein Nachfolger ist Dr. Arno Lott .

Das angespannte Verhältnis im Verein, auch das war bereits im Vorfeld der Versammlung thematisiert worden, war bei der Generalversammlung am Montagabend im DRK-Haus spür- und unüberhörbar.

Der angekündigte Führungswechsel indes wurde einstimmig vollzogen. Dr. Lott steht jetzt – darin waren sich nach der Versammlung etliche Anwesende einig – vor der Herausforderung, den Verein wieder in ein ruhiges Fahrwasser zu führen und die Bereitschaft zur Mitarbeit bei den Mitgliedern auf einem hohen Niveau zu halten. Der neue Vorsitzende ist 57 Jahre alt und Dozent an der Hochschule des Bundes in Münster.

Der Vorstand wurde mit Ausnahme von Remzi Dengiz vollständig erneuert und um vier Beisitzer erweitert. Für die Position des zweiten Vorsitzenden gab es zwei Bewerber: Remzi Dengiz, Diplom-Geologe und seit 2002 im Zib-Vorstand aktiv, sowie Fee Ollek. Die Mehrheit der Anwesenden entschied sich für Remzi Dengiz. Für den nicht wieder angetretenen langjährigen und zuletzt kommissarisch tätigen Kassierer Paul Sauvigny wurde Annette Rickhoff einstimmig gewählt.

Zwei Kandidaten gab es für den Schriftführerposten: Johannes Meiser, der dieses Amt bisher bekleidet hatte, und Uwe Werdermann. Mit großer Mehrheit wurde Uwe Weidemann gewählt.

Nach kurzer Diskussion beschloss die Versammlung, den Vorstand um einige Besitzer zu erweitern: Corinna Schwarze (Abteilung Begleitung), Ulla Voß (Sprache), Susanne Weber-Will (Beratung) und Albert Vogt mit Unterstützung von Mehmet Qyur (Angebote/Aktionen) wurden zusätzlich in den Vorstand geholt. Als Kassenprüfer wurden Dr. Rüdiger Robert und Hilde Bauer gewählt.

Nach dem Wahlmarathon ergriff Dr. Arno Lott das Wort. Er bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Johannes Meiser und Arnold Michels für deren jahrelange Vorstandsarbeit. Ganz besonders lobte er das Engagement von Arnold Michels. Beiden überreichte er einen Geschenk – einen Wermutstropfen.

Ein letztes Mal hatte Arnold Michels die Mitgliederversammlung des Vereins für Völkerverständigung (Zib) bis zu den Wahlen geleitet. Im voll besetzten DRK-Haus freute sich der scheidende Vorsitzende über den guten Besuch. Michels und seine Vorstandskollegen Paul Sauvigny als kommissarischer Kassierer und Schriftführer Johannes Meiser ließen das sehr bewegende Jahr Revue passieren.

Paul Sauvigny, von 2004 bis 2018 im Zib-Vorstand für die Finanzen zuständig, legte als kommissarischer Kassierer letztmals den Kassenbericht vor. Kassenprüferin Astrid Liedtke bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung, wofür er Beifall und danach ein Präsent von Arnold Michels erhielt.

Zum Abschluss ergriff Sabine Wewer-Kaldeweide, seit 2017 Büromitarbeiterin, das Wort und ließ die Leistungen von Arnold Michels, der seit 1985 im Vorstand – zunächst als Schriftführer und ab 2003 als erster Vorsitzender – Revue passieren.

Über die Laudatio zeigte sich Arnold Michels sehr erfreut. Dennoch machte er noch einmal sehr deutlich, wie sehr ihn die Querelen schmerzten und wie er darunter gelitten habe. Trotz allem überwögen aber die vielen schönen und angenehmen Begegnungen. Arnold Michels: „Für meine Arbeit habe ich viel Wertschätzung erfahren. Diese positive Erfahrung kann mir keiner nehmen.“

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