Arbeitsgruppe des Netzwerkes „Innenstadt NRW“ in Telgte
Telgte als Vorbild für andere

Telgte -

Bürgermeister Wolfgang Pieper erläuterte einigen Vertretern des Netzwerkes „Innenstadt NRW“ die in der Altstadt ergriffenen Maßnahmen zur Barrierefreiheit.

Mittwoch, 13.06.2018, 18:00 Uhr

Bei einem Rundgang durch die Altstadt erläuterte Bürgermeister Wolfgang Pieper einigen Vertretern des Netzwerkes „Innenstadt NRW“ die Maßnahmen zur Barrierefreiheit.
Bei einem Rundgang durch die Altstadt erläuterte Bürgermeister Wolfgang Pieper einigen Vertretern des Netzwerkes „Innenstadt NRW“ die Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Foto: Große Hüttmann

Die Emsstadt hat vielen anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen etwas voraus: Sie hat in den vergangenen Monaten einen Teilbereich der Altstadt rund um den Marktplatz barrierefrei ausbauen lassen.

Genau das nahm die Arbeitsgruppe „Urbane Sicherheit“ des Netzwerkes Innenstadt Nordrhein-Westfalen am Mittwoch zum Anlass, in der Emsstadt eine ganztägige Fachtagung auszurichten und sich intensiv mit dem Leitthema „Sicher durch die Stadt – wie wird unsere Innenstadt barrierefrei?“ zu beschäftigen.

Dabei ging es bei verschiedenen Workshops nicht nur um die Theorie, sondern bei einem Rundgang erläuterte Bürgermeister Wolfgang Pieper den Vertretern der Mitgliedskommunen außerdem die Maßnahme selbst und gab auch Hinweise zur konkreten Umsetzung vor Ort und die Einbindung der Anwohner und Bürger in die Vorbereitungen.

Zudem unterstrich er: „Der Prozess, der sich über einen längeren Zeitraum zog, war auch für etliche Private ein Anstoß, sich verstärkt mit Fragen der Barrierefreiheit zu beschäftigen.“ Insofern habe das Ganze eine große Strahlkraft entwickelt.

Generell, das machte Yvonne Ganzert, Projektleiterin bei der Geschäftsstelle des Netzwerkes in Münster, im Gespräch deutlich: „Städte und Bürgerschaft müssen sich heute verstärkt mit Sicherheitsfragen im öffentlichen Raum auseinandersetzen. Die urbane Sicherheit umfasst dabei verschiedene Aspekte, die es in der Stadtentwicklung zu berücksichtigen gilt, unter anderem die Sicherheit und der Komfort für alle durch eine entsprechende Barrierefreiheit.“

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