Maria Rast in Telgte
Seit 60 Jahren steht der Mensch im Mittelpunkt

Telgte -

Das Altenheim Maria Rast feierte am Wochenende Jubiläum. Mit Festakt und anschließendem Sommerfest wurde das 60-jährige Bestehen gefeiert.

Montag, 25.06.2018, 05:00 Uhr

Monika Manthey, Leiterin der Einrichtung im Klatenberg, führte in stilechter Kleidung der 50er Jahre durch den Festakt und das anschließende Sommerfest.
Monika Manthey, Leiterin der Einrichtung im Klatenberg, führte in stilechter Kleidung der 50er Jahre durch den Festakt und das anschließende Sommerfest. Foto: Große Hüttmann

Es passte einfach alles: Auf vielfältige Weise zog sich das Gründungsjahr des Altenheims Maria Rast, das Jahr 1958, am Samstag wie ein roter Faden durch den Festakt am Morgen und das anschließende Sommerfest. Denn nicht nur etliche Mitarbeiter sowie Leiterin Monika Manthey trugen stilechte Kleidung von damals, auch eine Fotoausstellung gab einen kleinen Einblick in das Leben vor 60 Jahren. Zudem gab es ein 50er-Jahre-Büffett, passende Musik und vieles mehr.

Die älteste Einrichtung ihrer Art im Kreis Warendorf feierte das Jubiläum zu Beginn mit einem Gottesdienst, dem der frühere Telgter Propst Heinrich Tietmeyer, Propst Dr. Michael Langenfeld und Pfarrerin Sabine Elbert vorstanden. Musikalisch wurde das Ganze vom „Liederhort Sudmühle“ untermalt.

In seiner Predigt führte Propst Langenfeld unter anderem aus, dass der christliche Geist, in dem das Haus Maria Rast geführt werde, mit entscheidend für die langjährige Erfolgsgeschichte sei. Denn dabei stehe der Mensch im Mittelpunkt. Das griffen anschließend viele Festredner auf. Der stellvertretende Landrat Winfried Kaup unterstrich, dass Vertrauen und Sicherheit wichtige Aspekte bei der Betreuung alter Menschen seien. Auch Bürgermeister Wolfgang Pieper stellte diese Aspekte bei seiner Rede in den Mittelpunkt. Als kleines Dankeschön überreichte er historische Telgter Fotos, um damit die Erinnerungsarbeit mit den Bewohnern zu unterstützen.

Wolfgang Steinhausen, seit nahezu 60 Jahren als Heimfürsprecher eine Institution in der Einrichtung am Klatenberg, erinnerte an die Anfänge. 120 Heimatvertriebene seien vor sechs Jahrzehnten unter der Leitung von Ordensschwestern aus Ostpreußen die ersten Bewohner gewesen.

60 Jahre Altenheim Maria Rast

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  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann
  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann
  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann
  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann
  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann
  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann
  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann
  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann
  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann
  • Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das 60-jährige Bestehen des Altenheims Maria Rast gefeiert. Am Nachmittag gab es ein Sommerfest. Foto: Große Hüttmann

Die Rückmeldungen vieler Senioren seien ausgesprochen positiv, etliche würden das Haus als Zuhause bezeichnen. Denn, daran ließ der mittlerweile selbst 85-jährige Steinhausen keinen Zweifel: „Es herrscht hier ein sehr wohltuendes Betriebsklima.“

Ludger Reeken, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Caritas-Seniorenheime im Kreis Warendorf, versprach, dass sich die Betreibergesellschaft den Herausforderungen der Zukunft stellen und alles dafür tun werde, dass sich die Bewohner auch weiter wohl fühlen.

Am Nachmittag wurde das Jubiläum mit einem bunten Sommerfest gefeiert. Während die Roten Husaren zu Beginn den passenden Ton angaben, begeisterten danach tänzerisch die Hüpfer der Warendorfer Karnevalsgesellschaft sowie eine Gruppe aus dem Studio „Tanzfit“ in Ostbevern. Musikalisch am Programm beteiligt waren zudem der Vadruper Fanfarenzug sowie Janine Rosemann mit Liedern der 50er Jahre. Zahlreiche weitere Angebote sowie kulinarische Köstlichkeiten rundeten das Ganze ab.

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