„Miniphänomenta“ in der Marienschule in Telgte
In jedem steckt ein Forscher

Telgte -

28 Stationen mit spannenden Experimenten bietet das Projekt „Miniphänomenta“, das für zwei Wochen in der Telgter Marienschule zu Hause ist. Die Schüler können ausprobieren und forschen, wann immer sie wollen. Beim Schulfest wird das Projekt am Freitag auch den Eltern vorgestellt.

Donnerstag, 05.07.2018, 20:00 Uhr

Die Schüler der Marienschule dürfen dank der „Miniphänomenta“ zwei Wochen lang an 28 in der Schule verteilten Stationen nach Herzenslust forschen und experimentieren.
Die Schüler der Marienschule dürfen dank der „Miniphänomenta“ zwei Wochen lang an 28 in der Schule verteilten Stationen nach Herzenslust forschen und experimentieren. Foto: Flockert

Die Kugel rollt über die Kugelrampe oder schwingt im Phasenpendel hin und her. Das sind nur zwei von 28 Experimenten, die für die Schüler frei zugänglich im Gebäude der Marienschule aufgebaut wurden – und zum Forschen und Ausprobieren einladen.

Die Stationen sind Teil des Projektes „Miniphänomenta“, das auf Initiative von Schulleiterin Elisabeth Ewers in der Telgter Grundschule Station macht. Die Mädchen und Jungen können zwei Wochen lang nach Herzenslust naturwissenschaftliche und technische Phänomene erleben und erforschen. „Damit wollen wir die Kinder motivieren, zu forschen und zu experimentieren“, erklärte die Schulleiterin, die das Projekt schon während ihrer Zeit als Schulleiterin im Kreis Paderborn kennen- und schätzen gelernt hat. Für die Umsetzung hat sie mit den Sachunterrichtslehrerinnen Hiltrud Stegemann und Ingrid Nachtigäller zwei engagierte Mitstreiterinnen gewinnen können, die im Vorfeld der „Miniphänomenta“ sogar an einer Fortbildung teilnahmen.

In den Pausen, vor und nach dem Unterricht können die Grundschüler die Stationen ansteuern. Zusätzlich gibt es einzelne Stunden für jede Klasse, in denen die Sachunterrichtslehrerinnen mit ihren Schülern die einzelnen Experimente abgehen und erläutern.

Voll des Lobes für das Engagement der Pädagogen war am Donnerstag auch Wolfgang Pieper: „Das ist ein Projekt, das auf den normalen Anforderungskatalog draufkommt“, so der Bürgermeister. „Wir sind umgeben von Phänomenen. Manchmal fragen wir, was das ist, manchmal nicht. Eigentlich ist aber jeder von uns Forscher und Entdecker. Man muss sich einfach mal hinhocken und erforschen, was das ist“, sagte der Bürgermeister und nahm gemeinsam mit einem Schüler ein schwingendes Pendel genauer in Augenschein.

Ohne den Verband Münsterländischer Metallindustrieller wäre es nicht möglich gewesen, die „Miniphänomenta“, die bundesweit bereits von rund 2000 Schulen ausgeliehen worden ist, nach Telgte zu holen. Rund 2400 Euro hat der Verband für die Fortbildung der Lehrkräfte und die Ausleihe zugeschossen.

Am heutigen Freitag werden die einzelnen Stationen bei einem Schulfest der Öffentlichkeit vorgestellt. Dann soll eine Hitliste der beliebtesten Experimente erstell werden. Geplant ist, die besten Stationen nachzubauen und so der Schule zu erhalten.

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