Fusion der Stadtwerke ETO mit der Energieversorgung Oelde
Gemeinsam schlagkräftiger

Telgte/Oelde -

Mit der Unterschrift unter die Verträge wurde jetzt die Fusion der beiden bislang selbstständigen Versorgungsunternehmen Stadtwerke ETO und Energieversorgung Oelde besiegelt.

Donnerstag, 12.07.2018, 20:00 Uhr

Bürgermeister Wolfgang Pieper (vorne l.) , der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Heinz Greiwe (vorne r.) sowie die beiden Geschäftsführer Rolf Berlemann und Winfried Münsterkötter (hinten r.) stellten die Fusionsüberlegungen im Detail vor.
Bürgermeister Wolfgang Pieper (vorne l.) , der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Heinz Greiwe (vorne r.) sowie die beiden Geschäftsführer Rolf Berlemann und Winfried Münsterkötter (hinten r.) stellten die Fusionsüberlegungen im Detail vor. Foto: Große Hüttmann

Neuer Name, neues Logo und viel Vertrauen darauf, dass durch die Fusion der Stadtwerke ETO mit der Energieversorgung Oelde die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam besser gemeistert werden können: Mit der Unterschrift unter die Verträge wurde jetzt die Fusion der beiden bislang selbstständigen Versorgungsunternehmen besiegelt. Künftig sollen die „Stadtwerke Ostmünsterland“ das Bild in der Region bestimmen.

Doch trotz eines deutlich größeren Unternehmens und Geschäftsgebietes soll der direkte Kontakt zum Kunden nicht verloren gehen. „Das war uns bei den Vertragsverhandlungen ein ganz wichtiges Anliegen“, betonte Karl-Heinz Greiwe, bislang Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke ETO.

Bürgermeister Wolfgang Pieper hob im Pressegespräch auf einen anderen Aspekt kommunaler Stadtwerke ab: „Alle Partner begegnen sich auf Augenhöhe und verfolgen die gleichen Ziele.“ Von daher sei der Zusammenschluss mit Oelde ein wichtiger Meilenstein – auch vor dem Hintergrund, dass die Stadtwerke einen wesentlichen Beitrag dazu leisten würden, dass die Kommunen ihre Klimaziele erreichen würden.

Der Anstoß für die Fusion liegt rund zwei Jahre zurück. Seinerzeit besprachen Rolf Berlemann, Geschäftsführer des Oelder Unternehmens, und Winfried Münsterkötter, Geschäftsführer der Stadtwerke ETO, eine Kooperation im Bereich des Notdienstes. Aus diesen Anfängen sei schon bald die Idee entstanden, durch eine Fusion die Kräfte zu bündeln. Denn, daran lassen die beiden keinen Zweifel: „Die Energiewende und die steigende Komplexität des Energiegeschäftes stellen die Versorgungsunternehmen zunehmend vor große Herausforderungen. Mit der Fusion zu den Stadtwerken Ostmünsterland gelingt es uns, wichtige Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen.“

Auch wenn der neue Name Raum für Spekulationen über mögliche weitere Fusionen lässt, die nächsten Jahre wollen die beiden Geschäftsführer erst einmal nutzen, um das Unternehmen mit seinen rund 140 Mitarbeitern zu einer schlagkräftigen Einheit zu formen.

Ideen für mögliche weitere Geschäfts- und Betätigungsfelder gibt es bereits einige. Da die Energieversorgung Oelde beim Thema Breitbandausbau bereits seit einiger Zeit sehr aktiv ist, soll das unter anderem auch für Telgte geprüft werden. Zudem soll ein klarer Akzent im Bereich E-Mobilität gesetzt werden.

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